Fußball-Weltmeisterschaft 2022 Katar plant WM-Quartiere in Iran

Katar will Teilnehmer-Mannschaften der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 offenbar im Ausland unterbringen, genauer: in Iran. Das sei "Teil des operativen Plans", so der WM-Chef. Allerdings muss die Fifa erst noch zustimmen.

Fans im Khalifa-Stadion in Doha (Archivbild)
DPA

Fans im Khalifa-Stadion in Doha (Archivbild)


WM-Chef Hassan al-Thawadi bestätigte der französischen Nachrichtenagentur AFP Überlegungen, dass Quartiere für einige WM-Teams in Absprache mit dem Weltverband Fifa auch im Iran installiert werden könnten.

"Das ist Teil des operativen Plans", antwortete al-Thawadi auf eine entsprechende Frage, "aber offensichtlich muss das von der Fifa geregelt werden. Das ist eine Diskussion, die mit größerer Zeitnähe zur WM entschieden werden wird." Weitere Details nannte er nicht.

Bereits im Januar hatte es Berichte über Irans Pläne gegeben, Katar bei der Austragung der Weltmeisterschaft unterstützen zu wollen. Damals ging es jedoch lediglich um die Unterbringung von Fußball-Fans. Einem Bericht des "Economist" zufolge hat Katar Schwierigkeiten, für die WM genügend Schlafmöglichkeiten bereitzustellen.

Zurückhaltend kommentierte al-Thawadi die zuletzt erneut aufgekommenen Spekulationen über eine Vergrößerung des WM-Turniers auf 48 Nationen. Diese ist für die Endrunde 2026 in den USA, Kanada und Mexiko bereits beschlossene Sache, könnte aber auch schon in Katar kommen.

"Unsere Vorbereitungen laufen im Moment für 32 Mannschaften. Alle Vorbereitungen basieren darauf", sagte der Boss des katarischen WM-Organisationskomitees. Jüngst hatten unklare Aussagen von Fifa-Chef Gianni Infantino über das Format des nächsten WM-Turniers Spekulationen befeuert.

bka/sid



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