WM 2018 Russland lässt ARD-Dopingexperten Seppelt doch einreisen

Der ARD-Dopingexperte darf nun doch zur Fußball-WM: Die russische Regierung hat Hajo Seppelt ein Visum für die Titelkämpfe erteilt.

ARD-Journalist Hajo Seppelt
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ARD-Journalist Hajo Seppelt


Die russische Regierung hat das Einreiseverbot für den ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt zur Fußballweltmeisterschaft aufgehoben. Das teilte Außenminister Heiko Maas auf Twitter mit.

Die ARD hatte am Freitag mitgeteilt, dass das vom SWR für Seppelt beantragte Visum für die Titelkämpfe vom 14. Juni bis 15. Juli für ungültig erklärt worden sei. Der Journalist stehe auf einer Liste der in Russland "unerwünschten Personen" und könne daher nicht in die Russische Föderation einreisen. Der Journalist hatte mit seinem Film "Geheimsache Doping: Wie Russland seine Sieger macht" die Aufdeckung des russischen Dopingskandals ins Rollen gebracht.

Nähere Angaben zu den Hintergründen seien nicht gemacht worden, teilte der Sender mit. Ob Seppelt auch nach der WM noch nach Russland einreisen darf, steht noch nicht fest.

Die Bundesregierung hatte die russische Regierung zuletzt aufgefordert, das Einreiseverbot für Seppelt zurückzunehmen. "Wir halten diese Maßnahme der russischen Behörden, Herrn Seppelt das Visum für ungültig zu erklären, für falsch", hatte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin gesagt. "Wir appellieren an die russische Staatsführung, diesem deutschen Korrespondenten die Einreise zur Berichterstattung über die Fußball-WM zu ermöglichen."

Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft an diesem Freitag den russischen Präsidenten Wladimir Putin in dessen Sommerresidenz in Sotschi am Schwarzen Meer.

jan



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