Südamerika-Verband fordert 48 Teilnehmer WM 2022 in Katar soll noch größer werden

Der südamerikanische Fußball-Verband will die geplante Ausweitung der Weltmeisterschaft auf 48 Teams auf 2022 vorziehen. Gastgeber Katar würde das vor weitere Probleme stellen.

Gianni Infantino (l.) und Alejandro Dominguez
AFP

Gianni Infantino (l.) und Alejandro Dominguez


Die zehn Mitgliedsverbände der südamerikanischen Fußball-Konföderation Conmebol haben einen Antrag gestellt, die Erweiterung der Weltmeisterschaft auf 48 Teilnehmerländer bereits auf das Turnier 2022 in Katar vorzuziehen. Ursprünglich greift die Aufstockung um 16 zusätzliche Teams erst bei der WM 2026.

Während des Kongresses der Conmebol in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires übergab Präsident Alejandro Dominguez dem Präsidenten des Weltverbandes Fifa, Gianni Infantino, einen von allen Mitgliedsverbänden unterzeichneten Antrag. "Weil wir groß denken und weil wir Gerechtigkeit wollen, weil wir wollen, dass Sie und all unsere Mitstreiter groß denken, fordere ich, dass die WM 2022 mit 48 Mannschaften gespielt wird", sagte Dominguez.

Die Conmebol stellt derzeit vier fixe Teilnehmer bei der Weltmeisterschaft, ein Fünfter kann sich über interkontinentale Play-offs qualifizieren. Mit der Erweiterung des Starterfeldes bekommt der südamerikanische Verband zwei weitere Startplätze - bei insgesamt zehn teilnehmenden Teams.

Der Antrag ist eine weitere fragwürdige Episode rund um die umstrittene Wahl Katars zum Gastgeber der WM 2022. Die Reform um vier Jahre vorzuziehen, würde den Wüstenstaat vor organisatorische Probleme stellen. Die Anzahl der Spiele etwa würde sich von 64 auf 80 erhöhen. Ein schwieriges Unterfangen, da das Turnier durch die Verlegung in den Winter in nur 28 Tagen ausgespielt wird.

sak/sid/dpa/Reuters



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