Fußball-WM 2030 Spanien will sich gemeinsam mit Marokko und Portugal bewerben

Spanien plant zum 100. Geburtstag der Fußballweltmeisterschaft die erste interkontinentale Bewerbung. Konkurrenz kommt vom ersten Gastgeber des Turniers.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez (l.) und Marokkos Ministerpräsident Saad Eddine El Othmani
REUTERS

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez (l.) und Marokkos Ministerpräsident Saad Eddine El Othmani


Spanien strebt eine gemeinsame Bewerbung mit Portugal und Marokko für die Austragung der Fußball-WM 2030 an. "Ich habe diesen Vorschlag der marokkanischen Regierung unterbreitet und danach König Mohammed VI.", sagte der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez bei einem Besuch in Rabat. Der marokkanische Monarch habe sich sehr interessiert an dem Vorhaben gezeigt.

"Unsere beiden Länder werden zusammen mit Portugal an der Präsentation einer möglichen Kandidatur arbeiten", sagte Sánchez. Zuletzt hatten die Verbände von Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Serbien eine gemeinsame Bewerbung offiziell angekündigt. Auch Argentinien, Paraguay und Uruguay wollen das Turnier länderübergreifend ausrichten. Uruguay war Gastgeber der ersten Fußball-WM 1930. Eine Bewerbungsfrist steht noch nicht fest.

Sollte das Vorhaben von Spanien, Portugal und Marokko umgesetzt werden, wäre es das erste Mal, dass zwei Kontinente (Europa und Afrika) gemeinsam eine Bewerbung präsentieren. Spanien hat seit der Weltmeisterschaft 1982 kein großes Fußballturnier mehr ausgetragen.

Die Endrunde 2022 wird in Katar stattfinden, das Turnier vier Jahre später in den USA, Kanada und Mexiko.

mfu/dpa



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