WM-Gruppe F Argentinien siegt dank Messi gegen Bosnien-Herzegowina

Wenig Glanz, aber ein Sieg: Argentinien ist erfolgreich in die WM gestartet. Beim 2:1 gegen Bosnien-Herzegowina blieben die Offensiv-Stars blass, Lionel Messi war dennoch der entscheidende Mann.

AFP

SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Lionel Messi hat Argentinien trotz einer durchschnittlichen Leistung zum Sieg gegen Bosnien-Herzegowina in der Gruppe F geführt. Der viermalige Weltfußballer und Kapitän der Nationalmannschaft bereitete beim 2:1 (1:0)-Sieg einen Treffer vor und erzielte den zweiten selbst.

Eine Freistoßflanke von Messi wurde im Strafraum verlängert, Sead Kolasinac von Schalke 04 konnte nicht mehr ausweichen, und von seinem Bein sprang der Ball ins eigene Tor. Drei Minuten waren da gerade mal gespielt.

Argentiniens Trainer Alejando Sabella hatte statt des auf Lionel Messi zugeschnittenen 4-3-3 auf ein 5-3-2 umgestellt. Messi und Sergio Agüero sollten in der Offensive für Tore sorgen - doch nach der Führung durch Bosniens Hilfe gelang den Südamerikanern wenig.

Die Bosnier, die zugunsten von ein wenig mehr Stabilität im Mittelfeld in Vedad Ibisevic den zweiten Angreifer geopfert hatten, wurden im Verlauf der ersten Hälfte immer stärker. Argentiniens Torhüter Sergio Romero verhinderte gegen Izet Hajrovic den Ausgleich (8. Minute). Kurz vor der Pause hatte das Team dann die große Chance zum Ausgleich. Doch Romero parierte Senad Lulics Kopfball in der 41. Minute.

Von der Klasse der argentinischen Angreifer war auch in der zweiten Hälfte sehr wenig zu sehen. Vor allem Messi war abgetaucht. In der 65. Minute zeigte der Barça-Profi dann aber eine ihm angemessene Aktion: Nach einem Solo entlang der Strafraumgrenze zog der 26-Jährige ab und traf zum 2:0.

Der eingewechselte Vedad Ibisevic vom VfB Stuttgart traf zwar in der Schlussphase noch zum Anschluss (85.), mehr war für Bosnien aber nicht mehr drin.

Argentinien - Bosnien-Herzegowina 2:1 (1:0)
1:0 Kolasinac (3., Eigentor)
2:0 Messi (65.)
2:1 Ibisevic (84.)
Argentinien: Romero - Zabaleta, Campagnaro (ab 46. Gago), Fernandez, Garay, Rojo - Rodriguez (ab 46. Higuain), Mascherano, Di Maria - Messi, Agüero (ab 87. Biglia)
Bosnien-Herzegowina: Begovic - Mujdza (ab 69. Ibisevic), Bicakcic, Spahic, Kolasinac - Besic, Hajrovic (ab 71. Visca), Pjanic, Misimovic (ab 74. Medunjanin), Lulic - Dzeko
Schiedsrichter: Joel Aguilar (El Salvador)
Zuschauer: 74.738 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Rojo - Spahic
Torschüsse: 13:15
Ecken: 2:6
Ballbesitz: 57:43 Prozent
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insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
NightToOblivion 16.06.2014
1.
Argentinien siegt wie Deutschland 1994.
schmusel 16.06.2014
2. Dank Messi? Quatsch.
Argentinien siegt dank Eigentor. Sonst wärs Unentschieden ausgegangen. Chancen hatten die Gauchos auch deutlich weniger als Bosnien Herzegowina. Für mich ist Argentinien die nächste hoch favorisierte Mannschaft die sich zunächst mal aus dem engsten Favoritenkreis verabschiedet hat - mit dem ersten Spiel, trotz Sieg.
phboerker 16.06.2014
3. 5-3-2
Auch wenn Argentinien im anfänglichen 5-3-2 nicht richtig überzeugt hat, scheint dieses System die Neuerung der WM zu werden. Zuviele Offensivspieler beherrschen inzwischen den Steilpass zwischen die aufgerückte Viererkette. Auch wenn Deutschland in der Offensive am besten besetzt ist und ein weiterer dieser Spieler auf der Bank bleiben müsste, wäre eine Stärkung der deutschen Defensive angeraten. Wie wäre es beispielsweise mit Durm - Hummels - Mertesacker - Boateng - Lahm, Schürrle - Khedira - Müller, Podolski - Klose?
carbos 16.06.2014
4.
Bedauernsweise muss ich eueren Journalismus anprangern 1. sehr knapp und trocken. Wir hätten gern mehr gelesen. 2. Zeigt ein wenig Respekt und schreibt die Namen der Spieler richtig. Es ist nicht so schwer zu recherchieren: Lulić, Džeko, Ibišević. Ihr schreibt auch nicht Schweinstieger oder Meuer. Jetzt dürft ihr copy paste machen. ;)
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