WM-Trickserei Südkoreas Verwirrspiel mit den Rückennummern

"Menschen aus westlichen Regionen haben Probleme, uns Asiaten voneinander zu unterscheiden", sagt Südkoreas Coach Shin Tae Yong. Mit einem Trick hofft er, die individuellen Stärken seiner Spieler geheim zu halten.

Südkoreas Nationalmannschaft beim Training in Russland
AFP

Südkoreas Nationalmannschaft beim Training in Russland


Südkoreas Fußballnationalmannschaft lässt nichts unversucht, um die Geheimnisse und individuellen Stärken der Spieler so lange wie möglich geheim zu halten. "Menschen aus westlichen Regionen haben Probleme, uns Asiaten voneinander zu unterschieden", sagte Nationaltrainer Shin Tae Yong am Sonntag in Nischni Nowgorod: "Also haben wir in verschiedenen Testspielen vor der WM einfach die Nummern der Spieler vertauscht."

"Wir wollen die Schweden verwirren", sagte Trainer Shin Tae Yong einen Tag vor dem Auftaktspiel gegen die Skandinavier am Montag (14 Uhr ARD, Liveticker SPIEGEL ONLINE). Zumindest bei den Journalisten ist ihm das offenbar gelungen: Allein Südkoreas Starspieler Heung-Min Son habe vier verschiedene Nummern getragen, berichtete eine Reporterin aus Nischni Nowgorod. Andere Berichterstatter behaupten das Gegenteil: Der international bekannte Son sei stets mit der Rückennummer 7 aufgelaufen, um die Rotation geheim zu halten.

Bei der WM, bei der Südkorea in der Gruppe F zudem auf Mexiko (Samstag, 17 Uhr) und Weltmeister Deutschland (27. Juni, 16 Uhr) trifft, sind derlei Spielereien natürlich verboten.

Trainer Shin sagte, er fühle sich vor dem Spiel gegen Schweden gut und sei sehr ruhig. "Wenn wir das umsetzen, was wir vorbereitet haben, werden wir erfolgreich sein", sagte er und betonte mit Blick auf die beiden folgenden Spiele: "Für Schweden und für uns steht viel auf dem Spiel, beide Mannschaften müssen gewinnen. Dementsprechend haben wir uns vorbereitet."

syd/sid/dpa



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