Fifa bestraft unsportliches Verhalten Ukraine-Jubel kostet Kroaten 15.000 Franken

Gegen Verteidiger Domagoj Vida hat sich die Fifa milde gezeigt, deutlich härter ahndet sie das Verhalten von Ognjen Vukojevic. Der kroatische Betreuer war zuvor schon von seinem Verband suspendiert worden.

Kroatische Bank vor dem Viertelfinale
REUTERS

Kroatische Bank vor dem Viertelfinale


Der kroatische Fußball-Verband muss wegen des Ukraine-Jubels seines Betreuers Ognjen Vukojevic eine Geldbuße von 15.000 Schweizer Franken (12.870 Euro) zahlen. Verteidiger Domagoj Vida erhält keine weiteren Sanktionen.

Die Disziplinarkommission der Fifa bewertete Vukojevic' Aussage "Das ist ein Sieg für Dynamo und für die Ukraine" bei der WM in Russland als unsportliches Verhalten, wie der Weltverband mitteilte. Bereits am Vortag hatte die Fifa eine Verwarnung an Vida für dessen Ausspruch "Ehre für die Ukraine" ausgesprochen.

In einem Video hatte das Duo gemeinsam über den Viertelfinalsieg gegen Gastgeber Russland gejubelt. Beim Strafmaß gegen Vukojevic sei in Betracht gezogen worden, dass der Verband sich zeitnah entschuldigt und den Betreuer von seinen Pflichten entbunden hatte, teilte die Fifa weiter mit.

Vukojevic war nach seinen umstrittenen Äußerungen freigestellt worden, wie der kroatische Verband HNS am Montag bekannt gab. Ihm sei auch die Akkreditierung für die WM entzogen worden. Die Kroaten spielen am Mittwoch (20 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: ZDF und Sky) im Halbfinale gegen England.

chh/dpa



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