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Gehälter im Fußball: Bundesligisten zahlen Profis fast eine Milliarde Euro

Bayern-Stars Costa (l.), Müller (M.), Lewandowski: Gut bezahlt Zur Großansicht
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Bayern-Stars Costa (l.), Müller (M.), Lewandowski: Gut bezahlt

Profifußballer müsste man sein: In den vergangenen 20 Jahren sind die Gehälter der Kicker europaweit um 664 Prozent gestiegen. Allein die Bundesligisten zahlten fast eine Milliarde Euro - Tendenz steigend.

Die 18 Vereine der Fußballbundesliga lassen sich ihre Spieler immer mehr kosten - und ein Ende des Gehaltsanstiegs ist nicht in Sicht. Einer Analyse des Fachmagazins "Kicker" zufolge gaben die deutschen Erstligisten für die Saison 2013/2014 an Personalkosten fast 900 Millionen Euro aus.

Die Zahlen für die vergangene Saison wird die Deutsche Fußball Liga (DFL) in Kürze veröffentlichen, bereits für die laufende Spielzeit werden Kosten von mehr als einer Milliarde Euro prognostiziert. Zum Vergleich: In der Saison 1993/1994 zahlten die Bundesligisten ihren Akteuren insgesamt noch im Schnitt 5,401 Millionen Euro (10,563 Millionen Mark) an Grundgehältern, Einsatz- sowie Punktprämien. Mittlerweile sind es an Personalkosten durchschnittlich 49,99 Millionen Euro pro Verein.

Europaweit stiegen die Kosten in diesem Zeitraum um 664 Prozent von 1,5 Milliarden Euro auf 9,856 Milliarden Euro. Dies geht aus den Bilanzen von 596 Erstligavereinen aus den 54 Mitgliedsländern der Europäischen Fußball-Union (Uefa) hervor.

Auch wenn sich der jährliche Anstieg seit der Einführung des Financial Fair Play (FFP) reduzierte, stellen die Spielergehälter noch immer 60,3 Prozent der Vereinskosten dar.

mon/sid

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insgesamt 24 Beiträge
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1.
Mister Stone 11.01.2016
Die Gehälter werden erst dann sinken, wenn die Konsumenten des Fußballgeschäfts nicht mehr bereit sind, hinzuschauen.
2. Wo ist der Fehler?
spon_2937981 11.01.2016
Mit den im Artikel genannten Zahlen (900 Mio. insgesamt bzw. 50 pro Verein) komme ich bei einer Kadergröße von 20 Spielern auf 2,5 Mio. im Schnitt. Wo ist da die 'Explosion'? Mache ich einen Denk-/Rechenfehler, oder fehlen in den Zahlen z.B. die Prämien?
3. Ist Profifussballer ein IHK-Beruf?
oli h 11.01.2016
Die meisten Profifussballer werden für ihre Karriere einige Opfer gebracht haben. Abgesehen davon, dass ich ohnehin nicht sportlich genug bin, hätte ich in meiner Jugend glaube ich kaum die Entschlossenheit dafür aufgebracht. Außerdem wär's mir bei den Spielen vor der Winterpause viel zu kalt ;-) Kommt noch das Leben in der Öffentlichkeit dazu, nein, ich würd's nicht sein wollen. Außerdem, von dem Geld fliesst ja auch einiges wieder zurück in die Wirtschaft, wenn auch eher nach Maranello als nach Wolfsburg.
4.
_derhenne 11.01.2016
Eh langweilig. Seit paar Jahren gibts für mich nurnoch Landesliga bis 3. Liga, ist eh viel spannender.
5.
swandue 11.01.2016
Zitat von spon_2937981Mit den im Artikel genannten Zahlen (900 Mio. insgesamt bzw. 50 pro Verein) komme ich bei einer Kadergröße von 20 Spielern auf 2,5 Mio. im Schnitt. Wo ist da die 'Explosion'? Mache ich einen Denk-/Rechenfehler, oder fehlen in den Zahlen z.B. die Prämien?
Heute 2,5 Mio. Euro PRO SPIELER. Vor 22 Jahren 10,563 Millionen Mark PRO VEREIN.
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