Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Geldstrafe: Hamburger SV muss für Fan-Ausfälle zahlen

  Rauchschwaden: HSV-Fans zündeln im Spiel gegen Darmstadt Pyrotechnik  Zur Großansicht
Getty Images

Rauchschwaden: HSV-Fans zündeln im Spiel gegen Darmstadt Pyrotechnik

Wegen Becher-Würfen seiner Fans ist der Hamburger SV vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe von 55.000 Euro verurteilt worden. Auch der Einsatz von Pyrotechnik wurde geahndet.

55.000 Euro Geldstrafe: So lautet das Urteil des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für den Hamburger SV wegen unsportlichen Verhaltens seiner Fans. Diese hatten am 17. Oktober im Spiel gegen Leverkusen Becher auf Bayers Ersatzspieler geworfen.

Neben den Becher-Würfen wurde auch der Einsatz von Pyrotechnik geahndet. Während des Spiels gegen den SV Darmstadt 98 am 7. November hatten HSV-Fans Feuerwerkskörper gezündet und in den Innenraum des Stadions geworfen. Dadurch verzögerte sich der Anpfiff um etwa zwei Minuten.

Auch Wolfsburg wurde vom DFB bestraft. Wegen des Einsatzes von Pyrotechnik muss der VfL 12.000 Euro zahlen. Die Anhänger des Clubs hatten ebenfalls während des Spiels gegen Darmstadt am 24.Oktober Nebeltöpfe gezündet. Wegen starker Rauchentwicklung verzögerte sich der Beginn des Spiels. Beide Vereine haben den Urteilen zugestimmt, sie sind somit rechtskräftig.

lim/dpa

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 6 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. zu wenig
_freidenker_ 21.01.2016
Fußballvereine sollten für alle Einsatzkosten von Polizei, Rettungsdienst und ggfls. Feuerwehr aufkommen müssen die aufgrund eines Spiels notwendig werden.
2. Bin ganz ihrer
Baal 21.01.2016
Zitat von _freidenker_Fußballvereine sollten für alle Einsatzkosten von Polizei, Rettungsdienst und ggfls. Feuerwehr aufkommen müssen die aufgrund eines Spiels notwendig werden.
Meinung. Bei den jetzigen Spielergehältern und Ablösesummen sollte dies m.E. kein Problem sein. Zumal solche "Fans" auch nicht im Stadion sein müssen.
3. Merkwürdige Rechtsauffassung und
drhone 21.01.2016
Rechtsempfinden, wenn überhaupt vorhanden, in diesem Staat! Sind dann die Opfer von der Kölner-SilversterNacht auch schuld, weil sie dort hingegangen sind??? In den letzten TV-TalkShows wie auch gestern abend in "Phoenix-Runde" wurde das Wort "StaatsVersagen" erwähnt! Das ist seitens der Politik reine Kostenabwälzung auf die Öffentlichkeit bzw. den Steuerzahler, um die eigene "Unmacht" zu kaschieren weil der Staat nicht mehr in der Lage ist, dem Bürger Schutz zu gewähren! Das hat doch mit dem von der Politik immer so pathetisch hervorgehobenen Rechtsstatt nichts mehr zu tun! In Ostdeutschland wurde vor ein paar Monaten vom Gericht der PolizeiNotstand ausgerufen!!!
4.
ginotico 21.01.2016
Warum ist es so schwer, die Strafen gegen die Menschen zu verhängen, welche die Straftaten begehen?
5. Zwar spart sich
Dr.Bartig 21.01.2016
Zwar spart sich der SPIEGEL die weiteren Hinweise auf Strafen, aberich kommentiere trotzdem an dieser Stelle: Der DFB dreht wohl langsam durch. Die Strafe gegen Eintracht Frankfurt entbehrt ja wohl jedem Maß. Man muss sich sehr wundern, dass in München mehr gezündelt wird als in Frankfurt, dort aber nie Teilausschlüsse verhängt werden. Alle nach Darmstadt.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Das große Bilderrätsel

Fotostrecke
Millionen für Spieler: Die teuersten Bundesliga-Transfers

Themenseiten Fußball
Tabellen


Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: