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Abstiegskampf: 1. FC Nürnberg trennt sich von Trainer Verbeek

FCN-Coach Verbeek: Drei Spieltage vor Schluss beurlaubt Zur Großansicht
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FCN-Coach Verbeek: Drei Spieltage vor Schluss beurlaubt

Torschlusspanik beim 1. FC Nürnberg: Der abstiegsbedrohte Club hat seinen Trainer Gertjan Verbeek drei Spieltage vor Saisonende entlassen. Der Niederländer war erst im vergangenen Herbst verpflichtet worden.

Hamburg - Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg hat sich am Mittwoch von Trainer Gertjan Verbeek getrennt. Drei Spieltage vor dem Saisonende greift der Club damit im Abstiegskampf nach dem letzten Strohhalm. Mit 26 Punkten belegen die Franken zurzeit den vorletzten Tabellenplatz. Als neues Trainergespann fungieren bis zum Saisonende Roger Prinzen und Marek Mintal.

Am Mittwochnachmittag leitete das Duo das erste Training. "Nach der letzten Niederlagenserie haben wir uns mit der aktuellen, prekären Situation in vielen Gesprächen erneut intensiv auseinandergesetzt, um zu prüfen, welche Maßnahmen notwendig sind, um die letzten drei Spiele siegreich zu gestalten", sagte Manager Martin Bader: "Wir sind der Überzeugung, dass wir mit dieser Entscheidung noch einmal etwas freisetzen können."

Der 51-jährige Verbeek war erst im vergangenen Oktober als Nachfolger des glücklosen Michael Wiesinger verpflichtet worden. Nach einem guten Rückrundenstart hatte das Team auch aufgrund zahlreicher verletzter Leistungsträger zuletzt acht Spiele am Stück verloren. Verbeek hatte sich zudem in einen heftigen Streit mit Freiburgs Trainer Christian Streich verwickelt und war wegen massiver Schiedsrichterkritik mit dem DFB aneinander geraten.

Interimscoach Prinzen hatte die Nürnberger Profis bereits nach der Beurlaubung von Michael Wiesinger und Armin Reutershahn im Oktober beim 1:1 auswärts gegen Eintracht Frankfurt gecoacht. "Roger kennt die Mannschaft gut und hat schon bewiesen, dass er dem Team in einer schweren Situation schnell helfen kann", sagte Bader.

"Alles, was bisher war, spielt jetzt keine Rolle mehr. Wir werden neu angreifen", sagte Prinzen, der an diesem Samstag beim FSV Mainz nun zusammen mit Mintal die Verantwortung tragen wird.

aha/dpa/sid

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insgesamt 31 Beiträge
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1. Das hilft bestimmt.
hansepapa 23.04.2014
Der Trainerwechsel kurz vor Schluss hilft fast nie ...
2. Win Win
coulter2 23.04.2014
Herr Verbeek soll es positiv sehen, so wird er Herrn Streich jedenfalls nicht so schnell wieder begegnen. Für meinen HSV sehe ich allerdings jetzt erst recht schwarz. Im Gegensatz zu diesem ohne jeden Sachverstand geführten und ohne Sturm spielenden (Zoua ist was auch immer aber kein Stürmer) Verein wird Nürnberg nämlich jetzt sicher noch punkten. Aber am Ende werden eh die drei schlechtesten Mannschaften absteigen (glaube nicht, dass auch nur einer der Kandidaten Paderborn oder Fürth schlagen würde) - von daher ist der Wechsel in Nürnberg wohl unnötig...
3. Immer das gleiche
genaumeinding 23.04.2014
Da werden Trainer wie die Unterwäsche gewechselt nur der Manager wäscht seine Hände in Unschuld. Fußballerisch war der Trainer der richtige. Die Ergebmisse blieben aus. Braunschweig geht da einen besseren Weg. Ich wünsche den Nürnbergern gute Ankunft in der 2. Liga. Sie haben es nicht anders verdient.
4.
Trainspotter 23.04.2014
Hätte man direkt nach der Entlassung Wiesingers als langfristige Lösung gesetzt, stünde man jetzt bestimmt nicht schlechter. Stattdessen holte man einen Trainer, der zwar in den Niederlanden bekannt war, international aber ein nobody.
5.
kuchengespenst 23.04.2014
Ja, den Trainer.
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