Todesfall in Spanien Regierung erklärt Entlassung von Klub-Sicherheitschefs

Der Tod eines Fans von Deportivo La Coruña beschäftigt Spaniens Fußball - und die Regierung. Der zuständige Minister gab das Aus für die Sicherheitschefs der betroffenen Klubs bekannt.


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Hamburg - Die spanische Regierung hat die Entlassung der Sicherheitschefs von Atlético Madrid und Deportivo La Coruña verkündet. Der zuständige Minister Francisco Martínez erklärte laut "Marca" in seinem Bericht zu den Ursachen des Todesfalls im Umfeld der Partie, dass Deportivo es versäumt habe, die Polizei mit genauen Informationen über gewaltbereite Gästefans zu versorgen.

Nach den Worten von Martínez sei die Polizei wegen des Mangels an Informationen nicht zu einer effektiven Risikoanalyse in der Lage gewesen. Bei massiven Ausschreitungen zwischen Fans der beiden Teams war Ende November ein 43 Jahre alter Deportivo-Ultra an Kopfverletzungen gestorben. Er war zuvor in den Fluss Manzanares geworfen worden. 13 weitere Personen wurden bei den Krawallen verletzt. Insgesamt sollen an der Auseinandersetzung 200 Fans beteiligt gewesen sein.

buc/sid

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