Fifa-Präsident Infantino zu Football Leaks "Wir stoßen an unsere Grenzen"

Nach den Football-Leaks-Enthüllungen gibt sich Gianni Infantino selbstkritisch. Der Fifa-Präsident spricht über fehlende Transparenz auf dem Transfermarkt, die Macht von Beratern und den McLaren-Report.

SPIEGEL ONLINE

Zur Person
  • AFP
    Gianni Infantino, 46, ist Präsident des Fußball-Weltverbands Fifa. Er folgte im Februar 2016 auf den mittlerweile gesperrten Sepp Blatter. Zuvor war der schweizerisch-italienische Funktionär knapp sieben Jahre Generalsekretär der Europäischen Fußball-Union (Uefa)

SPIEGEL ONLINE: Herr Infantino, die Football-Leaks-Veröffentlichungen des SPIEGEL und den Partnern der European Investigative Collaborations (EIC) haben Transparenz in den Markt der mächtigen Vermittler gebracht, die an jedem Transfer gewaltige Summen verdienen. Beunruhigt Sie die Rolle, die Spielerberater in der Fußballbranche spielen?

Gianni Infantino: Beunruhigen ist nicht der richtige Ausdruck. Aber ich glaube, dass wir sämtliche Überlegungen darüber, was alles heute bei einem Vereinswechsel passiert, neu überdenken müssen. Wir sehen, wie viele Spieler national und international wechseln. Allein bei internationalen Transfers werden jährlich zwei bis drei Milliarden Euro bewegt. Das sind ganz bedeutende Summen und ein großer Teil davon wird an Spielerberater gezahlt. Ich glaube, es ist wirklich an der Zeit, das zu analysieren, sich all diese Zahlen anzuschauen, die von Jahr zu Jahr steigen.

SPIEGEL ONLINE: Sind Sie der Meinung, dass zu viel davon an die Spielerberater geht?

Infantino: Ich weiß nicht, ob es zu viel ist. Das Problem ist, dass es keine vollständige Transparenz gibt. Der englische Verband ist ein Vorbild, weil er schon seit einiger Zeit die Vermittlergebühren veröffentlicht. Das hilft ein Stück. Wir müssen möglichst einen Weg finden, um noch mehr Transparenz in dieses System zu bringen.

Darum geht es bei Football Leaks
    Die Enthüllungsplattform Football Leaks sammelt vertrauliche Daten und E-Mails zu den Geldflüssen im Fußball. So deckt sie illegale Zahlungen an Spielerberater und Investoren ebenso auf wie die Versuche, Millionen an der Steuer vorbeizuschmuggeln dank Offshore-Geschäften. Football Leaks schweigt zu seinen Quellen, hat die Dokumente allerdings dem SPIEGEL und anderen Medien im Verbund der European Investigative Collaboration zur Verfügung gestellt. Mit einem Umfang von 1,9 Terabyte handelt es sich um den bisher größten Datensatz im Sport.

SPIEGEL ONLINE: Der SPIEGEL ist auf viele Fälle gestoßen, in denen ein Verein einen Spielerberater unter Vertrag nimmt. Der Berater könnte dem Spieler empfehlen, zu dem Verein zu wechseln, der dem Berater am meisten bezahlt. Ist das nicht geradezu die Definition eines Interessenkonflikts?

Infantino: Ja, natürlich ist es das. Auch hier geht es darum, wie man die Interessenkonflikte reguliert. Vor den neuen Bestimmungen für Spielervermittler aus dem Jahr 2015 gab es dafür überhaupt keine Regelung. Jetzt ist festgelegt, dass die Berater vor Beginn der Verhandlungen bekanntgeben müssen, ob ein Interessenkonflikt besteht. Wenn das der Fall ist, aber alle Parteien einverstanden sind, dann geht das doch in Ordnung.

SPIEGEL ONLINE: Aber wie realistisch ist es, dass ein Berater sich gleichzeitig und gleichermaßen für beide Parteien einsetzt?

Infantino: Nun ja, so ist die Realität. Wenn die Dinge transparent sind, wenn sie offengelegt werden, ist das bereits der erste Schritt. Die Frage ist: Genügt das? Diese ganze vermeintliche oder tatsächliche Undurchsichtigkeit - und durch Ihre Recherche wird das vermeintliche in gewissem Maße real - zeigt aber, dass wir dies näher untersuchen müssen. Ich glaube, darüber müssen alle Beteiligten wirklich ausführlich nachdenken: die Spieler, die Klubs und die Spielerberater, zusammen mit den Behörden wie der EU-Kommission. Wir haben bei der Fifa ein neues Stakeholder-Komitee eingerichtet, das Anfang nächsten Jahres zum ersten Mal tagen wird.

SPIEGEL ONLINE: Warum haben Sie in den Bestimmungen für Spielervermittler von 2015 die Kontrolle über Spielerberater gelockert und an die Fußballverbände delegiert?

Infantino: Nun ja, das war die Fifa. Ich war damals nicht bei der Fifa.

SPIEGEL ONLINE: Würden Sie das gerne überarbeiten?

Infantino: Nein, aber ich denke, wir müssen uns das anschauen. Grundsätzlich glaube ich an die Subsidiarität. Es ist naiv zu glauben, die Fifa könne von Zürich aus genau wissen, was bei allen Transfers auf der ganzen Welt vor sich geht. Deshalb ist es sinnvoll, die Verantwortung an die Verbände und an die Föderationen zu übergeben. Sie sollten die Transfers überprüfen, die in ihren eigenen Ländern stattfinden.

SPIEGEL ONLINE: Aber wie soll das praktisch funktionieren? Der niederländische Verband hat uns beispielsweise erzählt, dass es wegen der vielen Verträge und der komplexen Dokumente unmöglich sei, alles zu kontrollieren. Haben die Verbände überhaupt genug Ressourcen dafür?

Infantino: Stellen Sie sich einmal vor, wenn das selbst der niederländische Verband sagt, der zu den bestorganisierten Verbänden der Welt zählt! Wir stoßen hier an unsere Grenzen. Die Fifa hat 211 Verbände, und viele davon sind nicht so gut organisiert wie die Niederländer. Wir müssten eine ganze Polizeitruppe haben, um jeden zu überprüfen. Die Fifa hat noch vor meiner Zeit ihr Transfer Matching System (TMS) eingeführt, in dem alle Beteiligten die Details zu einem Transfer eintragen müssen. Wenn sich herausstellt, dass die eingegebenen Informationen falsch waren, können wir disziplinarische Maßnahmen einleiten. Und vielleicht brauchen wir strengere Sanktionen für diejenigen, die wiederholt gegen die Regeln verstoßen. Das TMS hat jedenfalls schon eine abschreckende Wirkung für diese Leute, also ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Reicht es aus? Nun, wahrscheinlich nicht.

Das SPIEGEL-Team zu den Football Leaks
    Rafael Buschmann, Jürgen Dahlkamp, Stephan Heffner, Christoph Henrichs, Andreas Meyhoff, Nicola Naber, Jörg Schmitt, Alfred Weinzierl, Michael Wulzinger

SPIEGEL ONLINE: Die TMS-Statistiken zeigen, dass beispielsweise im August 2016 die Zahlungen an Spielerberater gestiegen und die Gehälter der Spieler zurückgegangen sind. Ist das eine beunruhigende Entwicklung?

Infantino: So lange die Berater nicht mehr verdienen als die Spieler, ist doch alles in Ordnung. Aber Spaß beiseite, ich weiß nicht, ob diese Statistik vielleicht nur ein einmaliges Phänomen ist. Es kann ein Indikator dafür sein, dass die Macht der Spielerberater weiterhin zunimmt. Wir müssen nun also sehen, ob sich dieser Trend bestätigt, und in dem Fall müssen wir uns das ebenfalls anschauen.

SPIEGEL ONLINE: Obwohl alle verpflichtet sind, die Tätigkeiten des Spielerberaters offenzulegen, deuten unsere Recherchen darauf hin, dass die Beteiligung von Beratern in vielen Fällen nicht offengelegt wird. Warum könnte das der Fall sein?

Infantino: Das ist eine gute Frage. Wenn jemand etwas nicht offenlegt, bedeutet das offensichtlich, dass er etwas zu verbergen haben könnte.

SPIEGEL ONLINE: Es scheint im Transfergeschäft eine Menge Menschen zu geben, die etwas zu verbergen haben.

Infantino: Ich weiß nicht, ob es sich um viele Menschen oder um wenige handelt. Ich neige eher zur Überzeugung, dass die meisten Menschen, und daher auch die meisten im Transfergeschäft, ehrlich sind. Ich hoffe es jedenfalls. Dennoch ist das kein Grund, unsere bereits aktiven Kontrollmechanismen nicht immer weiter auszuweiten und zu verbessern. Aber wir sind keine Strafverfolgungsbehörde. Dass alle Parteien ihre Daten im TMS eingeben müssen, stellt bereits eine Hemmschwelle gegen Missbrauch dar. Aber wir müssen noch mehr tun.

SPIEGEL ONLINE: In mehreren Ländern sehen die Steuerbehörden ein Problem darin, wenn ein Spielerberater vom Klub bezahlt wird. Denn so können die Parteien Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer sparen. José Mourinho wurde zum Beispiel schon von der spanischen Steuerbehörde zu einer Strafzahlung verdonnert. Warum lassen die Fifa-Vorschriften etwas zu, was Steuerbehörden in mehreren Ländern als Steuervermeidung betrachten?

Infantino: Ich denke, das ist keine Frage von Fifa-Reglements. Jeder muss schließlich Steuern zahlen und sich an die Gesetze halten, und jeder muss sich vor den Strafverfolgungsbehörden und Steuerbehörden für sein Handeln verantworten. Wenn jemand gegen nationale Steuervorschriften verstößt, müssen sich die Behörden damit befassen. Die komplizierte Lage für die Fifa besteht darin, Vorschriften zu erlassen, die den Rahmen für die ganze Welt setzen. (Das Interview geht nach der Übersicht der Akteure weiter. Scrollen Sie nach unten.)

football leaks

Die Akteure

Football Leaks: DER SPIEGEL und seine Medienpartner von der European Investigative Collaborations (EIC) enthüllen mehrere Wochen lang schmutzige Geschäfte aus der Welt des Fußballs. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Akteure - hinter jedem Kopf verbirgt sich eine Geschichte.

Fotos: AP, DPA, Getty Images, Imago, Reuters

SPIEGEL ONLINE: Sie haben also nicht vor, irgendetwas zu verändern, weil es in einigen Ländern Steuerprobleme gibt?

Infantino: Wir werden das diskutieren, die Gesamtsituation auf dem Transfermarkt, und steuerrechtliche Fragen sind vielleicht ein Teil davon. Aber die Fifa ist nicht dafür verantwortlich, ob einer seine Steuern bezahlt oder nicht.

SPIEGEL ONLINE: Sie müssen sich aber doch Gedanken um die Integrität des Spiels machen.

Infantino: Auf jeden Fall.

SPIEGEL ONLINE: Sie haben gerade gesagt, selbstverständlich müsse jeder Steuern zahlen. Unter den größten Stars der Fußballwelt wurde Lionel Messi wegen Steuerhinterziehung verurteilt, Cristiano Ronaldo nutzt mindestens ein System zur Steuervermeidung. Finden Sie das problematisch für die Integrität des Spiels?

Infantino: Wenn jemand keine Steuern bezahlt oder zu schnell fährt oder am Steuer betrunken ist und einen Unfall verursacht oder was auch immer, dann ist nicht die Fifa dafür verantwortlich. Wenn wir aber dazu beitragen können, Transparenz in die finanziellen Transaktionen zu bringen, die im Umfeld des Fußballs stattfinden, und in die Einhaltung der Gesetze ganz generell, dann müssen wir das tun. Die Integrität des Spiels muss für uns ausschlaggebend sein. Das war auch ein Grund, weshalb wir zum Beispiel den Fremdbesitz von Spielern (TPO) verboten haben.

SPIEGEL ONLINE: TPO wird als problematisch bezeichnet, weil externe Parteien auf die Transferpolitik von Vereinen Einfluss nehmen könnten. Glauben Sie, dass Sie diese Praxis erfolgreich eingedämmt haben?

Infantino: Nein. Noch nicht. Aber wir haben auch gerade erst angefangen. Es hat einige Anfechtungen vor Gerichten in verschiedenen Ländern gegeben. Bisher haben wir immerhin ein Bewusstsein für etwas geweckt, das vorher nicht als Problem wahrgenommen wurde. Man kann das Verbot immer noch umgehen, ja. Aber die Hürden sind höher als vorher.

SPIEGEL ONLINE: Sie lassen aber immer noch einige Möglichkeiten offen, durch die Dritte zum Beispiel in einen Verein investieren und sich an dessen Transfereinkommen beteiligen können. Warum schieben Sie nicht ein für alle Mal einen Riegel vor jede Möglichkeit der Investition, die ein Schlupfloch für die Einflussnahme auf Transfers offenlässt?

Infantino: Wir brauchen im Fußball Investoren. Die Fifa, die Uefa, die Verbände, die Vereine. Wir brauchen Investoren. Es darf natürlich nicht deren alleiniges Ziel darin bestehen, so viele Spielertransfers wie möglich abzuwickeln, um so viel wie möglich daran zu verdienen. Das war das Geschäftsmodell von Händlern, die das per TPO getan haben - und es hat den Vereinen und den Spielern geschadet. Genau das muss reguliert werden. Investitionen in Vereine durch Dritte ist willkommen, und Maßnahmen wie das Financial-Fairplay-Konzept der Uefa sollen gute Investoren anlocken. Wenn jemand investiert und seriös arbeitet, ist es nur gerecht, dass er auch eine faire Rendite erzielt. Aber das sollten eher langfristige Deals sein. Das ist es, was ich unter guten Investoren verstehe.

SPIEGEL ONLINE: Hatte das TPO-Verbot bisher finanzielle Auswirkungen auf den Markt?

Infantino: Nun, die Zahlen auf dem Transfermarkt steigen stetig an. Wir glauben, dass durch das TPO-Verbot auf jeden Fall einige Zustände vermieden werden, die es früher gab. Und vielleicht ist der Effekt der steigenden Beträge auch eine Auswirkung des TPO-Verbots, in dem Sinne, dass bislang versteckte Beträge nun wenigstens offengelegt werden.

SPIEGEL ONLINE: Herr Infantino, viele Fußballfans lieben den Sport aber hassen die Fifa...

Infantino: ...ja, leider...

SPIEGEL ONLINE: ... Korruptionsskandale haben die Glaubwürdigkeit der Fifa zerschmettert. Die nächsten Weltmeisterschaften finden in Russland statt, einem Land mit einem erwiesenen institutionalisierten Dopingsystem, und in Katar, und die Umstände dieses Vergabeprozesses wird die Arbeit der Fifa noch jahrelang überschatten. Was muss geschehen, damit die Fans Ihrer Organisation besser vertrauen können?

Infantino: Wir müssen den Fans zeigen - und ich hoffe, wir haben bereits damit angefangen - dass wir unseren Aufgaben ernsthaft und ehrlich nachkommen und im Interesse des Fußballs handeln. Fußball ist ein globaler Sport, der sämtliche Länder dieser Welt zusammenbringt, unabhängig von politischen Umständen. Wir sorgen für Transparenz und Offenheit. Das, vielleicht in Verbindung mit Toleranz und einer gewissen Aufgeschlossenheit, könnte den Fans zu dieser Einsicht verhelfen: Wir wollen einzig und allein ermöglichen, dass auf der ganzen Welt Fußball gespielt werden kann. Wissen Sie, in Russland und Katar leben Menschen, überall auf der Welt leben Menschen, die Fußball lieben. Boykotte und Ausschlüsse haben noch nie eine Lösung herbeigeführt. Wenn es Probleme gibt, dann müssen wir uns diesen stellen, sie in Angriff nehmen, sie diskutieren. Wir sollten nach vorne schauen.

SPIEGEL ONLINE: Ziehen Sie Konsequenzen aus dem McLaren-Report, in dem über 1000 russischen Sportlern eine Doping-Verwicklung vorgeworfen wird?

Infantino: Nein. Die Fifa ist keine Weltpolizei und erst recht nicht die Weltdopingpolizei. Sie ist der internationale Dachverband für den Fußball. Unsere disziplinarischen Gremien werden sich mit allem befassen, was im McLaren-Bericht mit Fußball zu tun hat. Wenn tatsächlich Maßnahmen ergriffen werden müssen, werden sie das tun.

SPIEGEL ONLINE: Bislang haben Sie aber keine bestimmten Maßnahmen vor?

Infantino: Nein, unsere Gremien warten immer noch darauf, alle relevanten Informationen einzusehen. Die Fifa hat aber übrigens ihr eigenes Anti-Doping-System. Kontrollen wurden 2014 nicht von Brasilien und 2010 nicht von Südafrika durchgeführt, und sie werden 2018 nicht von Russland durchgeführt werden, sondern von der Fifa. Wenn etwas schiefläuft, wird das unsere Verantwortung, unsere Schuld sein. Aber wir sind sehr zuversichtlich, dass unsere Anti-Doping-Maßnahmen funktionieren werden.

hch



insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
loncaros 19.12.2016
1.
Die Grenzen bei Infantino sind vor allem "Wie viel können wir preisgeben bevor unsere Freunde und wir selber mit dran sind?" Als Zögling Blatters kann man Infantino wohl genauso als verbrannt ansehen.
team_frusciante 19.12.2016
2.
Für mich war natürlich die Frage nach dem Vertrauen in die FIFA am interessantesten. Wie kann die FIFA das Vertrauen zrückbekommen? Traurig, dass diese Frage, in der es insbesondere um die WM-Vergabe nach Qatar geht, allen Ernstes immer noch mit "Wissen, da gibt es auch Menschen, die den Fußball lieben" beantwortet wird.
mimas101 19.12.2016
3. tststs
Ein Insider will von nix wissen, sein Verband ist irgendwie unzuständig, man ist irgendwie ernsthaft bemüht da was zu machen und muß aber leider erstmals ein Unrechtsbewußtsein schaffen. die Engländer sind irgendwie Vorbild und überhaupt - ansonsten kümmern wir uns irgendwie eher um Doping. Was will uns das eher arg unbedarfte Geblubbere dieses Herrn eigentlich sagen? Doch nicht etwa wir machen da ein bißchen Kosmetik und sitzen solange aus bis kein Hahn mehr nach den Leaks kräht? Es wird Zeit diese Mafia-Bande hinter Schloß und Riegel zu bringen, die Verbände als kriminelle Vereinigungen komplett zu schließen und den Fußballern einen Einjahresvertrag, der europaweit alles regelt (einschließlich des 1.500,-- Gehalts (brutto und monatlich, einschließlich aller Tantiemen aus Vermietung, Verpachtung, Rechtehandel pp), zu verpassen. Dann brauchen diese RasenpflegerInnen-Vereinigungen auch nicht mehr in des Steuer - und Gebührenzahlers Taschen zu greifen und die Vermittler sind auch überflüssig. Ansonsten wird sich nichts ändern zumal offensichtlich Seilschaften in ARD & ZDF existieren die ungefragt dem Zuseher in die Taschen greifen damit der mafiöse Betrieb ungestört weiterlaufen kann (in anderen EWG-Ländern zahlt halt der gemeine Steuerzahler und hält bankrotte Vereine mit viel Geld über Wasser). Ach Ja - hier existiert ein Arbeitsamt, das kann dann Spieler, die keine Vertragsverlängerungen bekommen, weitervermitteln. Ansonsten heißt es Umschulung und HartzIV - wie bei jedem anderen auch.
henry.miller 19.12.2016
4.
Infantino wurde von seinem Netzwerk nichts ins Amt gewählt, damit er dieses hernach zerschlägt, sondern konserviert und in der Außenwirkung positiv darstellt. Dass der überhaupt so Interview geben kann ohne zu erröten ist ebenfalls bemerkenswert. Die UEFA ist korrupt durch und durch. Niemand, der anders ist, hat dort eine Chance. Danke an die Amerikaner und die Schweitzer
klyton68 19.12.2016
5. Es gibt nur eine Möglichkeit
TV nicht einschalten. Dann kommen auch ganz schnell die Lösungsvorschläge.
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