Bayern-Stürmer Gomez-Wechsel nach Florenz vorerst geplatzt

Mario Gomez ist dem AC Florenz zu teuer. Der Serie-A-Club sieht sich deshalb vorerst nicht in der Lage, den Bayern-Stürmer zu verpflichten. Dabei schien der Transfer schon so gut wie perfekt.

Bayern-Stürmer Gomez: Doch nicht Italien?
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Bayern-Stürmer Gomez: Doch nicht Italien?


Hamburg - Im Poker um Bayern-Stürmer Mario Gomez hat der AC Florenz überraschend Abstand von einer Verpflichtung genommen. "Gomez ist ein sehr starker Spieler, der viel kostet. Wir sind jetzt nicht in der Lage, ihn zu erwerben", sagte Daniele Pradé, Sportdirektor des italienischen Erstligisten.

"Gomez interessiert uns sehr, man kann aber nicht behaupten, dass die Verhandlungen für seinen Erwerb abgeschlossen sind, wie einige Medien berichtet haben", sagte Pradé. Florenz habe Alternativen zu Gomez, "wir sind zu anderen Lösungen bereit". Verbandspräsident Andrea Della Valle wolle, dass zunächst Spieler verkauft, bevor neue erworben würden.

Bundesligist Bayern München möchte mindestens 20 Millionen Euro Ablöse für den 27-Jährigen erzielen, der 2009 für 35 Millionen vom VfB Stuttgart gekommen war. Florenz hat dem Vernehmen nach bisher nur 18 Millionen geboten. Dennoch hatte der Fernsehsender Sky Italia kürzlich vermeldet, dass sich beide Parteien auf einen Vierjahresvertrag geeinigt hätten. Gomez sollte demnach rund 4,6 Millionen Euro netto pro Saison verdienen.

Der Vertrag des Nationalspielers beim FC Bayern läuft noch bis 2016. Sportvorstand Matthias Sammer hatte bereits am Mittwoch erklärt, dass ein Zeitpunkt des eigentlich ausgemachten Wechsels derzeit "nicht absehbar" sei. Gomez reiste mit dem deutschen Rekordmeister am Donnerstag ins Trainingslager an den Gardasee.

psk/sid

insgesamt 56 Beiträge
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fellfrosh 04.07.2013
1. Tja, Herr Sammer
Da könnten Sie mal zeigen ob Sie außer rummeckern noch etwas anderes können. Wir sind gespannt. Den Götze-Transfer mit fester Ausstiegsklausel hätte auch ein Azubi hinbekommen.
Doctrue 04.07.2013
2. Sammer?
Was hat denn Sammer damit am Hut? Der ruft eine Ablösesumme auf. Wenn der Wunschverein diese nicht aufbringen kann, haben Wunschverein + Spieler Pech gehabt. Soll Gomez (wie möglicherweise Lewandowski) halt nach Vertragsende wechseln. Ach nee - wär ja auch doof. Ist ja erst 2016. Und dann sind die nicht bereit für einen der effektivsten Stürmer der letzten Jahre 20 Millionen zu zahlen? Lächerlich.
nummer50 04.07.2013
3. Toll
Ich würde es toll finden, wenn der Gomez bei Bayern bleiben würde, ich halte Ihn für einen super Stürmer, der beim VFB und beim FCB immer über 20 Saisontore geschossen hat, wenn er regelmässig zum Einsatz kam. Die Situation, dass er bei Bayern wieder regelmässig zum Einsatz kommt kann sich sehr schnell ändern, Verletzungen, Platzverweise etc...ich erinnere daran wie ihn van Gaal zuerst links liegen hat lassen, dann musste er Mario mal bringen, weil Olic verletzt war und schon schoss er glaub ich gegen Hannover 3 oder 4 Tore und war dann Stammspieler. Und letztendlich ist dem Fussballfan egal wie er die Tore reinmacht ob technisch gekonnt oder nicht, hauptsache drin! Und schliesslich benötigen wir auch einen Top Stürmer für die WM 2014...auf Klose mit seinen dann gefühlten 40 ig Jahren können wir uns ja nicht nur verlassen!!
zeyfor 04.07.2013
4. Aussitzen
ich würde an Gomez Stelle den Vertrag Aussitzen bis sich Sammer schwarz ärgert. Trainieren tut er schließlich bei einem Top Verein. Wenn sie ihn loswerden wollen sollte man ein wenig entgegenkommen zeigen.
Direwolf 04.07.2013
5. Effektivster Stürmer?
Zitat von DoctrueWas hat denn Sammer damit am Hut? Der ruft eine Ablösesumme auf. Wenn der Wunschverein diese nicht aufbringen kann, haben Wunschverein + Spieler Pech gehabt. Soll Gomez (wie möglicherweise Lewandowski) halt nach Vertragsende wechseln. Ach nee - wär ja auch doof. Ist ja erst 2016. Und dann sind die nicht bereit für einen der effektivsten Stürmer der letzten Jahre 20 Millionen zu zahlen? Lächerlich.
Seine Quote mag ja gut und schön sein, abe rim Endeffekte reden wir heir von einem vermutlich endgültig uassortierten Spieler, der in der letzten Saison ein reiner Bankdrücker war - und Gehaltskosten von weit über 10 Mio. Euro verursacht Da er bestenfalls zweite Wahl ist und viel kostet, ist es schon viel naheliegender ihn los zu werden, als es bei einem Lewandowsky der Fall wäre.
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