Nach langem Tauziehen Schalke und Bochum einigen sich im Fall Goretzka

Der wohl längste Transferstreit des Sommers ist beigelegt worden: Der FC Schalke hat sich nach wochenlangen Verhandlungen um Leon Goretzka mit dem VfL Bochum geeignet. Beide Clubs sind dabei offenbar aufeinander zugegangen, um den Gang vor das Arbeitsgericht zu umgehen.

Mittelfeldspieler Goretzka (mi.): Endlicher ein Schalker
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Mittelfeldspieler Goretzka (mi.): Endlicher ein Schalker


Hamburg - Der Wechsel des Ausnahmetalents Leon Goretzka vom VfL Bochum zu Schalke 04 ist nach wochenlangem Tauziehen perfekt. Beide Clubs haben den Transfer des 18-Jährigen auf ihren Vereinsseiten bestätigt.

"Wir haben eine Lösung gefunden, mit der alle Parteien zufrieden sind. Wir wünschen Leon Goretzka für seine weitere Zukunft alles Gute", sagte Bochums Sportvorstand Christian Hochstätter.

Sein Schalker Amtskollege Horst Heldt ergänzte nach einem Treffen beider Parteien in Bochum: "Wir sind mit dem Ziel nach Bochum gefahren, die Angelegenheit einvernehmlich zu regeln. Beide Seiten sind aufeinander zugegangen, denn alle Parteien wollten einen Gang vor das Arbeitsgericht unbedingt vermeiden."

Hundertprozentig wasserdicht ist der Deal dennoch nicht. Es seien nach Schalker Angaben in den kommenden Tagen noch weitere Formalitäten zu erledigen. Am Zustandekommen des Transfers ließen beide Vereine indes keinen Zweifel.

Über die Transfermodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Beide Parteien hatten wochenlang darüber gestritten, ob Goretzka dank einer Ausstiegsklausel für 2,75 Millionen Euro wechseln darf. Da unterschiedliche Rechtsauffassungen bestanden, verklagte der Mittelfeldspieler, der bei den Gelsenkirchenern bereits einen Vertrag ab 1. Juli unterschrieben hatte, den VfL vor dem Arbeitsgericht.

Eine Lösung hatte sich bereits am Sonntagmittag angedeutet. Goretzka sollte ursprünglich noch im Testspiel des VfL gegen Preußen Münster (1:1) eingesetzt werden. Zunächst tauchte sein Name auf dem Spielbericht auf, kurz vor Anpfiff wurde er gestrichen.

mon/sid

insgesamt 1 Beitrag
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mfwunder 01.07.2013
1. Netto
gehe nicht davon aus, dass Herr Goretzka bei Netto einkauft, denn das tut Otto-normal-buerger, wie Ihr es seid. Ich rate Euch: investiert euer Geld doch besser...
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