Grafische Analyse So besiegte Bayern den VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart erlebte in München ein Debakel: Trotz Führung kassierte der Club ein halbes Dutzend Gegentreffer und ging völlig unter. Besonders die Defensive präsentierte sich desolat. Die Bayern zeigten sich dagegen in Spiellaune. Die Heatmap-Analyse von SPIEGEL ONLINE.

Von

Getty Images

Hamburg - Es war eine Demonstration: Zum Abschluss des zweiten Spieltags demütigte der FC Bayern den VfB Stuttgart und übernahm souverän die Tabellenführung. Eine halbes Dutzend Tore kassierten die Gäste bei der 1:6-Niederlage in München. Und warum?

Ganz einfach, der VfB zeigte in der Abwehr eine desolate Leistung. Alle vier Stuttgarter Verteidiger waren hilflos überfordert. Ob Serdar Tasci, Arthur Boka, Gotoku Sakai oder Maza, keiner von ihnen fand an diesem Abend annähernd zu seiner Normalform. Besonders im Zweikampfverhalten offenbarten sie eklatante Schwächen.

Die Offensive der Bayern nutze die Unsicherheiten in Stuttgarts Hintermanschaft gekonnt aus. Besonders über die linke Seite von Franck Ribéry liefen viele Angriffe des Rekordmeisters. Der Franzose kam nach Startschwierigkeiten immer besser ins Spiel und wirbelte die Stuttgarter Abwehr ein ums andere Mal durcheinander. Mit gut getimten Pässen setzte er seine Mitspieler gefährlich in Szene.

Fotostrecke

12  Bilder
6:1-Heimsieg: Bayern zerlegt Stuttgart
Durch aggressives Pressing tief in der Hälfte der Stuttgarter erschwerten die Bayern dem VfB zudem den Spielaufbau. Die Folge, der Rekordmeister konnte oftmals schon den ersten oder zweiten Pass der Gäste abfangen und dann eigene Angriffe starten. In zwei Situationen führten die im Aufbau der Stuttgarter eroberten Bälle sogar zu direkten Toren des FCB.

Welche Bayern-Profis dabei besonders überzeugten und wer bei Stuttgart versagte? Die Heatmap-Analyse von SPIEGEL ONLINE gibt Antworten.



Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 1 Beitrag
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
alibaba2011 02.09.2012
1. VfB Stuttgart - Geiz ist geil
der schwäbische Balltreterverein, da kann einem nur der Trainer Leid tun.Man sieht halt, wer investiert kann auch gewinnen.Bei der Vereinsführung sit der Wurm drin, wie will der arme Labbadia eine Mannschaft formen, wenn kein Funken von der Mannschaft überspringt?
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.