Hamburger SV Top-Talent Calhanoglu verlängert bis 2018

Personeller Erfolg für den Hamburger SV: Das größte Talent des Clubs, Hakan Calhanoglu, hat seinen Vertrag vorzeitig bis Sommer 2018 verlängert. Eine Ausstiegsklausel soll es darin nicht geben. Ob der Mittelfeldspieler gegen Hertha spielen kann, ist allerdings ungewiss.

HSV-Profi Calhanoglu: "Ein Zeichen setzen"
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HSV-Profi Calhanoglu: "Ein Zeichen setzen"


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Hamburg - In Zeiten von Abstiegsangst und Millionenschulden kann der Hamburger SV endlich einmal eine positive Meldung generieren. Top-Talent Hakan Calhanoglu hat seinen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten vorzeitig um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2018 verlängert. Der Kontrakt des 19-Jährigen ist auch für die zweite Liga gültig, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Das bestätigte Calhanoglus Berater.

"Wir freuen uns, mit Hakan einen jungen Spieler mit großer Perspektive langfristig an den Verein gebunden zu haben. Die vorzeitige Verlängerung unterstützt und bestätigt unsere Ausrichtung für die kommenden Jahre", sagte Hamburgs Sportchef Oliver Kreuzer. Mittelfeldspieler Calhanoglu sagte: "In unserer schweren Situation möchte ich auch ein Zeichen setzen." Derzeit ist der HSV mit nur 16 Punkten Tabellen-17. und steht damit auf einem Abstiegsplatz.

Calhanoglu war vor dieser Saison vom Karlsruher SC zum HSV gewechselt und hat in bislang 18 Bundesliga-Spielen fünf Tore erzielt und zwei Treffer vorbereitet. Angeblich hatten bereits mehrere europäische Top-Clubs den Türken auf dem Zettel. Ob dieser im Heimspiel am Samtag gegen Hertha BSC (18.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) eingesetzt werden kann, ist allerdings fraglich: Am Dienstag musste Calhanoglu das Training wegen einer Prellung im linken Fuß abbrechen.

Noch nicht ins Mannschaftstraining eingestiegen sind Torhüter René Adler (Sprunggelenksverletzung) und Stürmer Pierre-Michel Lasogga (Oberschenkelzerrung). Beide absolvierten am Dienstag individuelle Einheiten. Ob sie gegen die Berliner auflaufen können, entscheidet sich wohl erst kurz vor der Partie.

ham/dpa/sid



insgesamt 4 Beiträge
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wolfgangreusch 05.02.2014
1. Ohne Ausstiegsklausel??
Kann ich mir nicht vorstellen! Jeder Spielerberater, der das aktuell nicht in einen Vertrag mit potentiell abstiegsgefährdeten Bundesligisten reinprüft setzt sich der Gefahr horrender Regressansprüche aus.
Der_Scheich 05.02.2014
2.
Zitat von wolfgangreuschKann ich mir nicht vorstellen! Jeder Spielerberater, der das aktuell nicht in einen Vertrag mit potentiell abstiegsgefährdeten Bundesligisten reinprüft setzt sich der Gefahr horrender Regressansprüche aus.
Wer stellt denn die Regressansprüche? Etwa der Spieler der den ausgehandelten Vertrag am Ende eigenhändig unterschreiben muss damit er gültig wird?
kommentar4711 05.02.2014
3. optional
Ich kann mir sogar vorstellen, dass das ein Vertrag ohne ausstiegsklausel ist - der Calhanoglu ist ein echt bodenständiger und sympathischer Kerl. ABER: Sollte der HSV absteigen gehe ich davon aus, dass man ihn wird verkaufen müssen um mit der Ablöse irgendwie das Budget für die zweite Liga hin zu bekommen. Nebenbei haben Kreuzer und Calhanoglu in Karlsruhe schon mal eine Vertragsverlängerung ausgehandelt und wenige Wochen später wurde er dann an den HSV verkauft - je länger die Restlaufzeit, desto höher die Ablöse...
airmac 05.02.2014
4. Eine positive Nachricht
Das freut das HSV Herz gerade in diesen Zeiten sehr! Ich halte große Stücke auf ihn und finde ihn angenehm bescheiden und bodenständig für sein Alter und Talent. Mit diesem Typen kann was aufbauen, deshalb ist die Vertragsverlängerung so oder so ein großer Erfolg für den HSV.
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