Krisenklub Unternehmer Bohnhorst steckt vier Millionen in den HSV

Es gibt auch noch gute Nachrichten für den Hamburger SV: Ein dritter Investor hat sich bereitgefunden, den Tabellenletzten finanziell zu unterstützen. Die vier Millionen Euro kommen von einem niedersächsischen Unternehmer.

Tabellenletzter HSV: Finanzspritze aus Niedersachsen
Bongarts/Getty Images

Tabellenletzter HSV: Finanzspritze aus Niedersachsen


Nach Klaus-Michael Kühne und Alexander Otto ist Helmut Bohnhorst der dritte Investor beim Fußballbundesligisten Hamburger SV. Wie der abstiegsbedrohte Nordklub am Dienstag bekannt gab, hat der 55 Jahre alte Niedersachse bereits am 20. März für vier Millionen Euro Anteile der HSV Fußball AG erworben. "Ich möchte den Klub unterstützen, außerdem Teilnehmer des Aufbaus sein, den unser HSV ganz sicher braucht", sagte Neuaktionär Bohnhorst.

Vor ihm hatte Logistikunternehmer Kühne für 18,75 Millionen Euro 7,5 Prozent Anteile der Gesellschaft erworben. Außerdem sicherte sich der Milliardär für 16 Millionen Euro die Namensrechte der HSV-Arena. Sie soll ab 1. Juli für vier Jahre wieder Volksparkstadion heißen. Vom Hamburger Unternehmer Otto erhielt der klamme HSV zehn Millionen Euro für das noch zu bauende Jugendleistungszentrum. Gesellschafter der Campus-GmbH sind die HSV Fußball AG (75 Prozent) und Otto (25).

Als dritter Investor kam Bohnhorst hinzu, dessen Name bisher geheim gehalten wurde. Der Unternehmer aus der Agrarlogistik hat vor seiner Anteilszeichnung die wirtschaftliche Seite des HSV geprüft und zudem alle Vorstände persönlich getroffen. Er habe den Eindruck gewonnen, dass er diesen Personen vertrauen könne.

aha/dpa



Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 54 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
sman1983 14.04.2015
1. Unverständnis
Wie schafft es dieser unattraktive chaotische Club eigentlich soviele Investoren zu bekommen und Werder nicht einen einzigen vernünftigen??
Abel Frühstück 14.04.2015
2.
Warum nicht? Viele Männer haben teure Hobbys.
gandhiforever 14.04.2015
3. Die vier Millionen kann der HSV gut brauchen
in der 2. Liga.
kay_ro 14.04.2015
4.
Zitat von sman1983Wie schafft es dieser unattraktive chaotische Club eigentlich soviele Investoren zu bekommen und Werder nicht einen einzigen vernünftigen??
Jeder Investor würde sich mit Schaudern abwenden, wenn er sehen würde, das Werder 79 Millionen für des Weserstadion versenkt hat, statt ein vernünftiges Neues zu bauen.
kodu 14.04.2015
5. hm ...
Daß man sich von soviel fußballfernen Investoren, und damit entsprechenden Ansprüchen dieser Leute abhängig macht, lässt nichts Gutes ahnen. ... auch nicht für die Zukunft.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.