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HSV-Sportchef Kreuzer: "Fink sollte endlich den Mund halten"

HSV-Sportchef Kreuzer (l.), Ex-Trainer Fink (2013): "Er war durch den Wind" Zur Großansicht
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HSV-Sportchef Kreuzer (l.), Ex-Trainer Fink (2013): "Er war durch den Wind"

Ex-Trainer Thorsten Fink hat mehrfach betont: Mit ihm würde der Hamburger SV nicht im Abstiegskampf stecken. Jetzt attackiert HSV-Manager Oliver Kreuzer seinen ehemaligen Coach - dieser soll zweimal seinen Rücktritt angeboten haben.

Hamburg - Vor sieben Monaten hat sich Fußball-Bundesligist Hamburger SV von Trainer Thorsten Fink getrennt - nun attackiert HSV-Sportchef Oliver Kreuzer den Ex-Coach scharf. Nachdem Fink der "Sport Bild" sagte, mit ihm als Trainer hätte der HSV "mit dem Abstieg nichts zu tun", kontert Kreuzer nun in der "Bild"-Zeitung: "Thorsten soll sich nicht als Messias darstellen und endlich den Mund halten. Anscheinend steckt der Stachel des Rauswurfs noch tief."

Mehrfach hat der im September gefeuerte Fink erklärt, der HSV wäre unter seiner Leitung nicht in der jetzigen Lage. Die Hamburger stehen drei Spieltage vor Schluss auf Relegationsplatz 16, es droht der erste Bundesliga-Abstieg in der Club-Geschichte. Kreuzer betont jedoch: "Auch durch die desaströsen Auftritte unter Fink sind wir nun in dieser schwierigen Situation."

Kreuzer machte nun erstmals öffentlich, dass Fink vor seiner Entlassung zweimal seinen Rücktritt angeboten hätte: Erst nach dem 1:5 am dritten Spieltag gegen 1899 Hoffenheim und dann nach der 2:6-Pleite gegen Borussia Dortmund. Anschließend war für Fink dann tatsächlich Schluss - allerdings beendete der Verein die Zusammenarbeit.

Gegen den BVB "den Überblick verloren"

"Spätestens während der BVB-Partie, er spielte dort drei verschiedene Systeme in einer Halbzeit, hatte er den Überblick verloren, war durch den Wind", sagt Kreuzer. Er betont: "Normalerweise ist es nicht mein Stil, dass ich in die Öffentlichkeit gehe. Aber wenn sich Thorsten zum wiederholten Male zu dieser Aussage hinreißen lässt, wollte ich die Dinge mal richtigstellen."

Nach Fink verpflichtete der HSV Bert van Marwijk als Trainer, der nach nicht einmal fünf Monaten ebenfalls entlassen wurde. Mirko Slomka soll die Hamburger als dritter Chefcoach in dieser Saison vor dem Abstieg in die zweite Liga retten. Angesichts von vier Punkten Rückstand auf den rettenden 15. Platz und einem Restprogramm mit den Gegnern Augsburg, FC Bayern und Mainz 05 wird es für den HSV aber wohl vor allem darum gehen, Platz 16 zu verteidigen und sich dann in der Relegation gegen den Dritten der zweiten Liga (derzeit Paderborn) durchzusetzen.

ham/dpa

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insgesamt 32 Beiträge
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1. Kreuzer
kritilligenz 25.04.2014
Ich liebe ja Leute, die Sätze sagen wie Herr Kreuzer: "Normalerweise ist es nicht mein Stil, ABER..."
2. Management des HSV
raumzeit3000 25.04.2014
Oliver Kreuzer ist der Garant des Niedergangs beim HSV, er hat seit Amtsantritt keinen gelungenen Tranfer getätigt, keinen!! Geholt wurde er von den drittklassigen Aufsichtsrat-Leuten unter dem Grüßgott-Präsident Jarchow. Der Aufsichtsrat wiederum wurde wesentlich von der Fan-Vereinigung Supporters gewählt, über die sich immerhin sagen lässt, dass sie Feuerwerk und Pyrotechnik beherrscht. Der Supporters-Aufsichtsrat hat vor vier Jahren den erfolgreichen Präsidenten Hoffmann weggejagt (der HSV war damals unter den TOP15 in Europa, sowohl sportlich als auch finanziell, man glaubt es kaum). Die Hetzreden von damals gegen Hoffmann gibt es zum Glück auf Youtube, so dass die Schuldigen dokumentiert sind.
3. Unter Fink
spibufobi 25.04.2014
Wäre der HSV jetzt letzter! Fink hat mit seiner maßlosen Selbstüberschätzung aber hervorragend zum Vorstand des HSV gepasst! Wie die Faust aufs Auge :)
4. Als HSV-Fan
peter.stein 25.04.2014
Zitat von sysopDPAMehrfach hat Ex-Trainer Thorsten Fink betont, mit ihm würde der Hamburger SV nicht im Abstiegskampf stecken - nun ist HSV-Manager Oliver Kreuzer der Kragen geplatzt. Er attackiert seinen ehemaligen Coach - dieser soll zweimal seinen Rücktritt angeboten haben. http://www.spiegel.de/sport/fussball/hsv-sportchef-oliver-kreuzer-rechnet-mit-ex-trainer-thorsten-fink-ab-a-966107.html
sollte man aktuelle am besten gar keine Nachrichten lesen. Aber irgendwie macht man es ja doch und kann zum wiederholten Mal nur den Kopf schütteln. Unabhängig davon, ob Fink nun mit seinen Anmerkungen wirklich nervt: ist das jetzt wirklich der richtige Zeitpunkt einen weiteren Nebenkriegsschauplatz zu eröffnen? Haben wir nicht genug sportliche Probleme? Aber es passt letztlich in das Gesamtbild, dass mein Verein seit Jahren abgibt. Es gibt ja böse Zungen die behaupten, das Beste was Kreuzer jemals für den HSV getan hat, was als KSC-Manager den Transfer von Calhanoglu nicht zu verhindern. Aber eines passt mal wiedr perfekt ins Bild: Fink hat dann wohl zweimal seinen Rücktritt angeboten, was - nach meinem Verständnis - wohl zu einer Auflösung der Vertrages ohne Abfindung geführt hätte. Aber nein, man wartet lieber noch ein bißchen, feuert dann lieber selbst und zahlt noch 800.000 Abfindung. Aber wir haben es ja...
5. Mit diesem Personal
alexanderschulze 25.04.2014
würde der HSV auch mit Pep Guardiola im Abstiegskampf feststecken. Viel Glück.
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