DFB-Urteil HSV muss für Fanattacke auf Ribéry büßen

Fanattacke mit Nachspiel: Für den Angriff eines HSV-Anhängers auf Bayernspieler Franck Ribéry muss der Hamburger SV eine Strafe zahlen. Auch Werder Bremen bekam vom DFB eine Geldbuße aufgebrummt.

Fanangriff auf Ribéry: 55.000 Euro Strafe für den HSV
DPA

Fanangriff auf Ribéry: 55.000 Euro Strafe für den HSV


Hamburg - Die "Schal-Attacke" eines Fans gegen Bayern Münchens Offensivstar Franck Ribéry kommt den Fußballbundesligisten Hamburger SV teuer zu stehen. Die Hanseaten wurden vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer Strafe von 55.000 Euro verurteilt, zu der allerdings auch drei Bengalo-Vergehen der HSV-Fans beitrugen.

Ein Zuschauer war in der Begegnung der Hamburger gegen den FC Bayern (1:3) in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf das Spielfeld gestürmt, hatte dem 31-jährigen Ribéry seinen Fanschal ins Gesicht geschlagen und ihn mit einer obszönen Geste beleidigt. Wenige Sekunden später überwältigten Ordner den Mann.

Auch Werder Bremen wurde wegen des Fehlverhaltens seiner Zuschauer zur Kasse gebeten. Für das Zünden von Bengalos im DFB-Pokalspiel beim Chemnitzer FC im Oktober (2:0) und während der Bundesligapartie beim HSV (0:2) muss der Bundesligist 15.000 Euro bezahlen. Die Urteile sind rechtskräftig.

aha/sid



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sekundo 19.01.2015
1. hier 'mal ein tipp
für die feinen herren des dfb. es ist heute sehr einfach, die personalien dieser vollpfosten zu ermitteln, somit ist es noch einfacher sie zu belangen. die vereine zu bestrafen ist absurd!!
Eduschu 19.01.2015
2. Regress
Die Personalien des Täters dürften zumindest bei der Attacke auf Ribery feststehen. Da bietet sich doch die In-Regressnahme an.
Square Grouper 19.01.2015
3. Na toll....
Da werden sich die beiden Verien bei Ihren "Fans" wohl bedanken, schließlich schwimmen sie nicht grade im Geld und haben andere Sorgen. Grundsätzlich finde ich die Entscheidung aber richtig. meinetwegen noch höhere Bußgelder, lebenslanges Stadionverbot für Vollidioten und Umlage von Bußgeldern auf die Zuschauer. Streitbar und plakativ, ich weiß. Aber seit Jahren ist man am Diskutieren was man tun soll, versucht dies und mal jenes, geändert hat sich aber nicht viel... Da könnte man mal was anderes versuchen.
chris__78 19.01.2015
4. @#1 sekundo: Unsinn
Zitat von sekundofür die feinen herren des dfb. es ist heute sehr einfach, die personalien dieser vollpfosten zu ermitteln, somit ist es noch einfacher sie zu belangen. die vereine zu bestrafen ist absurd!!
Inwiefern sollte der DFB diese Leute belangen können??? Die Strafen die der DFB verhängt sind ja eine verbandsinterne Sache. Gegen eine Privatperson könnte man nur zivilgerichtliche vorgehen (bzw strafrechtlich bei einer echten Straftat). Und die Strafen die der DFB ausspricht sind ja nicht weil ein Schaden in dieser Höhe entstanden ist, sondern sollen den dazu dienen, dass die Vereine ihr möglichstes tun, um solch Zwischenfälle zu vehindern. Sozusagen Abschreckung. Und bevor hier auf den DFB oder DFL geschimpft wird. Der Verband wird ja von den Vereinen getragen. Insofern haben sich letztlich die Vereine gemeinsam eine solche Strafinstanz auferlegt.
robrien 19.01.2015
5. ist schon richtig so
Zitat von sekundofür die feinen herren des dfb. es ist heute sehr einfach, die personalien dieser vollpfosten zu ermitteln, somit ist es noch einfacher sie zu belangen. die vereine zu bestrafen ist absurd!!
für die Sicherheit im Stadion ist nunmal der Heimverein zuständig. Dieser kann ja versuchen die Strafe bei den Verursachern wieder rein zu holen. Zudem ist zu hoffen, dass für den Schalschwinger ein längstmögliches Stdionverbot verhängt wird
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