Sportdirektor bleibt bei Mainz Rouven Schröder sagt dem HSV ab

Er galt als heißer Kandidat für den Posten des Sportvorstands beim HSV. Kurz vor dem entscheidenden Duell der Hamburger gegen den Abstieg stellte Rouven Schröder jedoch klar: "Ich arbeite weiter für Mainz 05."

Rouven Schröder
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Rouven Schröder


Sportvorstand Rouven Schröder vom FSV Mainz 05 wird nicht neuer Sportdirektor beim Hamburger SV. Das gab Mainz via Twitter bekannt. "Ich arbeite weiter für Mainz 05, mit vollem Einsatz und mit voller Überzeugung", sagte Schröder in einer Mitteilung des Vereins.

Der 42-Jährige war als Kandidat für den Posten des Sportvorstands beim HSV gehandelt worden, hatte Gespräche mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Bernd Hoffmann aber zuletzt dementiert. "Es gab keine Gespräche mit Bernd Hoffmann und dem HSV. Das ist reine Spekulation", sagte Schröder, der 2016 von Werder Bremen zunächst als Sportdirektor und Nachfolger von Christian Heidel nach Mainz gewechselt war und seit Juli 2017 Sportvorstand der 05er ist.

Der HSV sucht seit der Trennung von Jens Todt im März einen Sportchef. Zuletzt hatte sich eine Verpflichtung von Jonas Boldt von Bayer Leverkusen zerschlagen, der als Wunschkandidat von Hoffmann galt.

Am Samstag wird sich für den Hamburger SV zunächst entscheiden, ob der Verein erstmals in seiner Geschichte absteigen wird. Der Tabellenvorletzte muss zum Sprung auf den Relegationsplatz beim Saisonfinale gegen Borussia Mönchengladbach gewinnen und zeitgleich der VfL Wolfsburg gegen Absteiger 1. FC Köln (alle Partien des letzten Spieltags im Liveticker auf SPIEGEL ONLINE) verlieren.

sak

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