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Gewalt im Amateurfußball: Hamburgs Schiedsrichter schlagen Alarm

Schiedsrichter in der Kreisliga: Offener Brief als Hilferuf Zur Großansicht
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Schiedsrichter in der Kreisliga: Offener Brief als Hilferuf

"Wir werden beleidigt, bedroht und körperlich attackiert": In einem offenen Brief beklagen Hamburgs Schiedsrichter die Zustände im Amateurbereich. Der Respekt vor den Spielleitern sei vollkommen verloren gegangen.

Die Schiedsrichter des Hamburger Fußball-Verbandes (HFV) prangern in einem offenen Brief den Umgang mit ihnen an. "Vielfach werden wir ehrenamtlichen Schiedsrichter respektlos behandelt. In einigen Fällen werden wir beleidigt, bedroht oder gar körperlich attackiert", heißt es in dem vom HFV verbreiteten Schreiben.

Die Schiedsrichter drohen schon seit Längerem damit, Spiele einiger namentlich nicht genannter Klubs künftig nicht mehr leiten zu wollen, sollte sich an den Zuständen nichts ändern. "Wir Schiedsrichter sind nicht das Ventil für gesellschaftliche Probleme, schlechte Erziehung oder unkontrollierte Emotionen. Wir fordern die verantwortlichen Personen in den Vereinen dazu auf, dafür zu sorgen, dass Spieler, Eltern, Trainer und Zuschauer uns mit Respekt begegnen", lautet ihre Forderung.

Der Respekt vor den Spielleitern sei "vollkommen verloren gegangen", selbst einige Vereinsoffizielle hätten "ein Werteproblem", klagen die Schiedsrichter. Sollten ihre Anliegen keine Unterstützung finden und sollte keine Besserung der Situation eintreten, behalten sie sich weitere aufmerksamkeitswirksame Maßnahmen vor. Ihre Initiative werde "ausdrücklich unterstützt" durch den Verbands-Schiedsrichterausschuss und die acht Hamburger Bezirks-Schiedsrichterausschüsse.

cte/dpa

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insgesamt 59 Beiträge
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1. Geduld
starsnake 22.09.2015
Woher kommt denn dann diese Geduld, wenn alles so schlimm ist. Dann lasst doch endlich mal einen Spieltag platzen, hallo, Ihr seid Ehrenamtliche, die das für ein Butterbrot machen. Wehrt Euch doch endlich und lasst Taten sprechen. Machen die Spieler, die Euch beleidigen, doch auch. Wer Angst oder Schwäche zeigt, hat längst verloren.
2.
daktaris 22.09.2015
Zitat von starsnakeWoher kommt denn dann diese Geduld, wenn alles so schlimm ist. Dann lasst doch endlich mal einen Spieltag platzen, hallo, Ihr seid Ehrenamtliche, die das für ein Butterbrot machen. Wehrt Euch doch endlich und lasst Taten sprechen. Machen die Spieler, die Euch beleidigen, doch auch. Wer Angst oder Schwäche zeigt, hat längst verloren.
Ja genau. 11 plus Anhang gegen 1. Da möchte ich Sie mal sehen... Sowas nennt man die Macht des Faktischen.
3. Ich kann Ihnen genau sagen...
wersglaubt77 22.09.2015
...was dies für "Clubs" sind. Aber das darf man in diesem weltfremden, linksliberalen Land nicht mehr aussprechen. Hab selbst lange im Amateurfussball gespielt. Und diese Probleme gibt's es schon lange. Nur damals durfte es man wenigstens noch aussprechen. Heute darf man nicht mal Kriminalstatistiken diesbezüglich führen. Die Bevölkerung muss ja dumm gehalten und und die richtigen Bahnen gelenkt werden...
4.
horstenporst 22.09.2015
Wenn die Situation wirklich so dramatisch ist, was ich auch gar nicht bezweifle, verstehe ich auch nicht warum man nicht mal ein paar Spieltage in Folge streikt. So ein offener Brief wird die Rüpel wohl kaum beeindrucken.
5. Dann lieber Rugby
Kuestenjung 22.09.2015
Es gibt zum Glück noch andere Sportarten außer Fußball. Zur Zeit läuft die Rugby-WM in England. Dort wird der Schiedsrichter respektiert. Nur der Kapitän spricht mit dem Schiedsrichter. Bei uns in Hamburg läuft es genauso. Egal ob Verbandsliga, Regionalliga 1. oder 2. Bundesliga. Wer keinen Respekt vor dem Schiedsrichter zeigt, der fliegt.
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