Eklat bei Hannover 96 Drei Nachwuchsspieler planten Raubüberfall

Ausgerüstet mit Gaspistolen und Sturmhauben: Drei Talente von Bundesligist Hannover 96 haben einen Raubüberfall auf eine Spielhalle geplant. Die Kicker überlegten es sich anders, überführt wurden sie dennoch.


Drei Nachwuchsspieler von Hannover 96 hatten in der vergangenen Woche geplant, eine Spielhalle auszurauben. Die Talente, mit Sturmhauben und einer Gaspistole ausgerüstet, fuhren mit einem Auto, das mit einem falschen Kennzeichnen ausgestattet war, zu einer Spielhalle in der Region Hannover. Dort überlegten sie es sich offenbar anders und kehrten um. Der Klub bestätigte SPIEGEL ONLINE den Vorfall. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Überführt wurden die Nachwuchsspieler, die in der U19 des Klubs aktiv sind, dennoch: Auf dem Heimweg gerieten sie in eine Verkehrskontrolle - wohl aufgrund des auffälligen Kennzeichens. Dort gestanden sie die geplante Tat.

Der Klub reagierte und suspendierte die drei Spieler. "Hannover 96 kann solch ein Verhalten nicht tolerieren", sagte ein Sprecher des Vereins bei SPIEGEL ONLINE. Zu näheren Details wollte sich der Klub mit dem Verweis auf das laufende Ermittlungsverfahren nicht äußern.

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mon

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