Hohn, Spott und Geld Herrlich für Schwalbe bestraft

Leverkusens Heiko Herrlich hat mit seiner Trainer-Schwalbe für den Aufreger des Pokal-Achtelfinals gesorgt. Mit dem beschädigten Ruf muss er leben, außerdem eine fünfstellige Summe zahlen.

Denis Zakaria (l.), Heiko Herrlich
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Denis Zakaria (l.), Heiko Herrlich


Bayer Leverkusens Trainer Heiko Herrlich kommt nach seiner kuriosen Schwalbe im DFB-Pokal-Achtelfinale bei Borussia Mönchengladbach (1:0) mit einer Geldstrafe davon. Der frühere Nationalspieler muss laut eigener Aussage 12.000 Euro bezahlen. Eine Sperre bleibe ihm erspart.

Herrlich hatte sich nach einem leichten Schubser des Gladbachers Denis Zakaria in der Coaching-Zone theatralisch fallen lassen, später für diese Aktion um Entschuldigung gebeten. "Ich schäme mich", hatte der 46-Jährige gesagt.

"Ich akzeptiere die Strafe", sagte Herrlich Medienberichten zufolge. "Man unterschreibt ja zu Saisonbeginn oder wenn man einen Vertrag unterzeichnet, dass man sich der Gerichtsbarkeit des DFB unterstellt. Das ist jetzt absolut okay." Zu dem "Hohn und Spott", den er zu Recht abbekommen habe, "muss ich jetzt auch noch 12.000 Euro zahlen".

Video: Herrlichs kuriose Schwalbe - "Das sah sicher blöd aus"

Bongarts/Getty Images


insgesamt 11 Beiträge
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mattoregiert 09.01.2018
1. Spontanen Handlungen
spiegeln den Charakter ziemlich sicher wider ! Wohlverhalten , erwartetes Verhalten ist dann nur noch Disziplin!
TscheffichheißeTscheff 09.01.2018
2. Immerhin
zeigt er ein schlechtes Gewissen. Die Aktion war dämlich, und für den Spott brauchte er sicher nicht zu sorgen. Das wird ihm noch nachhängen. Und damit sollten wir es dann auch belassen.
Intelligenzbestie 09.01.2018
3. Jahrelang
einstudiertes Verhaltensschema eines gelernten Stürmers. Das passiert ihm auch, wenn er in der Fußgängerzone angerempelt wird. Das kann man nicht mehr ablegen ...
sametime 09.01.2018
4. Spieler auch bestrafen
Man sollte vor allem die Spieler auf dem Feld, die so etwas machen, bestrafen. Es ist unverschämt, wenn sich ein Spieler theatralisch fallen lässt, und nach einer Entscheidung durch den Schiedsrichter sofort aufspringt und weiter macht, als wäre nichts geschehen. Dafür sollte es dann einen sofortigen Platzverweis geben.
goat777 09.01.2018
5. @3
Jetzt sind sie aber unfair! Der Mann musste einen harten Hit einstecken. Im der NFL hätte der Schiri unnecessary roughness gepfiffen und Herrlich hätte zum concussion protocol gemusst. Hoffentlich trägt Herrlich keine langzeit Schäden davon. Solche Kopftreffer sind kein Spaß, der Arme.
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