Hertha-Tollhaus Bobic will sich nicht weiter prügeln lassen

Der Fußball-Bundesligist Hertha BSC kommt nicht zur Ruhe. Erst sorgte das Stevens-Ultimatum für Aufregung, nun gibt es Ärger um Fredi Bobic. Der Nationalspieler beklagt sich öffentlich über den Berliner Aufsichtsratschef Rupert Scholz, der den Stürmer scharf angegangen war.


Fredi Bobic: "Unglückliche Tage in Berlin"
DDP

Fredi Bobic: "Unglückliche Tage in Berlin"

Berlin - "Wenn Herr Scholz mit mir nicht zufrieden ist, soll er mir das persönlich sagen und nicht über die Medien. Das halte ich nicht für den richtigen Weg", sagte Bobic am Dienstag.

Der ehemalige Bundesverteidigungsminister und Hertha-Funktionär Scholz hatte den zu Saisonbeginn von Hannover 96 nach Berlin transferierten Bobic in einem Radio-Interview scharf attackiert.

"Ich bin enttäuscht von ihm. Wir haben ihn als Führungsspieler geholt. Aber er macht den Mund nur bei den Schiedsrichtern auf, statt sich um seine Mitspieler zu kümmern", so Scholz.

Die Kritik von Scholz, die anhaltende Diskussion um Trainer Huub Stevens sowie die erneute Niederlage am Samstag in Wolfsburg (0:3) veranlassten Bobic, von "unglücklichen Tagen in Berlin" zu sprechen.

In der laufenden Bundesliga-Saison hat Bobic nach elf Spieltagen drei Tore auf seinem Konto. Vergangene Serie war der 32-Jährige für Hannover 14-mal erfolgreich.



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