Kurzpässe: Frei wegen verpasster Dopingprobe gesperrt

Alex Frei vom FC Basel ist von der Uefa ein Spiel gesperrt worden, weil er zu spät zu einem Dopingtest kam. Hoffenheims Chris fällt wegen eines erneuten Muskelfaserrisses mehrere Wochen aus. Und: Hellas Verona muss wegen pietätloser Schmährufe seiner Fans eine hohe Strafe zahlen.

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Basel-Spieler Frei: Von der Uefa gesperrt

Hamburg - Wegen einer verspätet angetretenen Dopingkontrolle hat die Europäische Fußball-Union Uefa Alex Frei vom FC Basel für ein Spiel gesperrt. Die Schweizer müssen deshalb am Donnerstag im Europa-League-Gruppenspiel im ungarischen Szekesfehervar auf Frei verzichten. Verärgert ist der FC Basel über den Zeitpunkt der Benachrichtigung durch die Uefa. Obwohl Frei bereits vor über einem Monat am 20. September in Lissabon zu spät zu einem Test erschienen war, erreichte den Club die schriftliche Mitteilung erst am Dienstagabend. Dabei soll die Uefa ihr Urteil bereits am 18. Oktober getroffen haben.

Mittelfeldspieler Chris von 1899 Hoffenheim fällt erneut verletzt aus: Der 34-Jährige zog sich im Training einen Muskelfaserriss in der rechten Wade zu und wird seinem Club voraussichtlich drei Wochen fehlen. Chris war gerade erst von einem Muskelfaserriss genesen, aber noch nicht wieder zum Einsatz gekommen.

Torwart Simon Jentzsch kehrt ins Tor des FC Augsburg zurück. Er werde am Freitagabend gegen den Hamburger SV (20.30 Uhr Liveticker SPIEGEL ONLINE) wieder spielen, sagte Trainer Markus Weinzierl der "Bild"-Zeitung. Zuletzt hatte der 36-Jährige wegen einer Verletzung am Finger sechs Spiele aussetzen müssen. Beim 0:0 in Nürnberg saß Jentzsch zwar wieder auf der Bank, musste aber Ersatzmann Mohamed Amsif wegen Trainingsrückstands den Vortritt lassen.

Wegen beleidigender Sprechchöre seiner Fans gegen den verstorbenen Fußballer Piermario Morosini ist der italienische Zweitligist Hellas Verona zu einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt worden. Das Sportgericht des italienischen Fußballverbands (FIGC) ahndete damit den Vorfall im Spiel gegen Livorno. Dort hatte eine kleine Gruppe von Hellas-Fans den im April während eines Spiels in Pescara verstorbenen Profi des AS Livorno verhöhnt und damit in Italien für Entrüstung gesorgt. Verona kündigte nach dem Urteil an, keinen Einspruch einzulegen. Die Geldstrafe überweisen die Veroneser an die Morosini-Stiftung. Die Täter müssen mit Stadionverboten rechnen.

Der polnische Regierungschef Donald Tusk hat nach dem wetterbedingt verschobenen Warschauer WM-Qualifikationsspiel einen Rücktritt von Sportministerin Joanna Mucha abgelehnt. Er erwarte von der Betreibergesellschaft künftig aber eine bessere Beaufsichtigung des Nationalen Sportzentrums, sagte er. Die Partie zwischen England und Polen hatte nach schweren Regenfällen abgesagt werden müssen, da der Stadionrasen unter Wasser stand. Mucha hatte ihren Rücktritt angeboten, da sie sich politisch für das Problem verantwortlich fühlte.

Der Fußballverband Senegals hat sich von Nationaltrainer Joseph Koto getrennt. Die Entscheidung traf das Präsidium nach der abgebrochenen Partie der Afrika-Cup-Qualifikation gegen die Elfenbeinküste (0:2). Fans hatten aus Wut über die drohende Niederlage zunächst eine Unterbrechung und später einen Abbruch durch Randale provoziert. Der Senegal war daraufhin vom Afrikapokal 2013 ausgeschlossen worden.

psk/dpa/sid

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