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DFB-Ermittlungen: Homophobes Banner im Bayer-Fanblock

"Vereinsfarben uninteressant - Hauptsache die Homofahne in der Hand", stand auf dem Banner. Bayer Leverkusen schämt sich - und muss mit einer Geldstrafe rechnen. Es war nicht das erste Mal, dass Fans des Klubs durch Homophobie auffallen.

Bremer Fritz (l.), Leverkusener Brandt: Zweikampf am letzten Spieltag Zur Großansicht
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Bremer Fritz (l.), Leverkusener Brandt: Zweikampf am letzten Spieltag

SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt laut einem Bericht der "Rheinischen Post" gegen den Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen. Grund ist ein homophobes Banner, das am letzten Bundesliga-Spieltag in der Partie gegen Werder Bremen (2:1) im Bayer-Fanblock gezeigt worden ist.

"Der DFB-Kontrollausschuss hat in dieser Angelegenheit ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und wird im ersten Schritt den Verein Bayer 04 Leverkusen anschreiben und um eine Stellungnahme bitten", teilte der DFB auf Anfrage der Zeitung mit. "Nach Vorliegen und Auswertung der Stellungnahme wird über den weiteren Fortgang des Verfahrens entschieden."

Beim Werksklub sei das Schreiben des DFB bisher nicht eingegangen, teilte der Verein mit. "Wir schämen uns dafür, das ist nicht Bayer 04", sagte Leverkusens Mediendirektor Meinolf Sprink. Dem Verein droht nun eine Geldstrafe.

Im Leverkusener Fanblock war am Samstag ein Banner mit dem Wortlaut "Vereinsfarben uninteressant - Hauptsache die Homofahne in der Hand" entrollt worden, was sich gegen Bremer Anhänger gerichtet haben soll. Bereits im Liga-Spiel in Bremen und in der Champions League gegen Paris St. Germain hatten Bayer-Anhänger homophobe Spruchbanner gezeigt.

tpr/dpa

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