Fußball-Bundesliga Vereinsboss Jarchow sieht HSV auf Augenhöhe mit Schalke

Beim Hamburger SV werden wieder große Töne gespuckt: Vorstandschef Carl Edgar Jarchow vergleicht das Team mit dem FC Schalke. Lediglich Bayern, Dortmund und Leverkusen seien dem HSV derzeit noch überlegen.

HSV-Boss Jarchow: Irgendwo dahinten ist der FC Schalke
Bongarts/Getty Images

HSV-Boss Jarchow: Irgendwo dahinten ist der FC Schalke


Hamburg - Carl-Edgar Jarchow, Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten Hamburger SV, sieht seinen Club auf Augenhöhe mit dem letztjährigen Tabellenvierten Schalke 04. "Bayern, Dortmund und Leverkusen erwartet man vorn, danach sollten dann Schalke, Wolfsburg und wir kommen", sagte der 58-Jährige am Rande des Trainingslagers im Zillertal: "Mit den beiden sehe ich uns auf Augenhöhe." Jarchow erwartet in der kommenden Serie stabilere Auftritte des HSV "mit weniger Ausschlägen nach unten". Als Saisonziel hat der Verein Platz sechs ausgegeben.

In Österreich kündigte der Vorstandsboss ebenfalls an, die Zukunft mit Trainer Thorsten Fink zu planen, dessen Vertrag am Ende der Saison ausläuft: "Wir wollen so lange wie möglich mit Thorsten Fink arbeiten. Ich halte nur nichts davon, dass man Trainer vertraglich gleich für drei oder vier Jahre bindet." Gespräche mit dem 45 Jahre alten Chefcoach, der seit Oktober 2011 beim HSV arbeitet, sollen im Laufe der Hinserie aufgenommen werden.

Bewegung sieht Jarchow auf dem Transfermarkt. "Es geht voran. Es wird auf beiden Seiten weitergehen, bei Ein- und Verkäufen", sagte der Politiker. Angreifer Marcus Berg, der zu Panathinaikos Athen wechselt, und Mittelfeldspieler Robert Tesche, der mit spanischen Clubs in Verbindung steht, müssen vor ihrem Abschied nur noch Formalitäten erledigen. Mit Borussia Dortmund will sich der Verein so schnell wie möglich über die Ablösemodalitäten von Verteidiger Lasse Sobiech verständigen.

aha/sid



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insgesamt 32 Beiträge
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kahabe 09.07.2013
1. Schade!
Das Gründungsmitglied HSV will absteigen?
fraecael 09.07.2013
2. Schalke als Vorbild
Schalke als Vorbild: Choas, Schulden und endloser Streit.
cirus27 09.07.2013
3. ich sehe jarchow
auf augenhöhe mit gustav gans. oder so ähnlich.
veermaster 09.07.2013
4. Genauer hinsehen
könnte hier helfen: Jarchow könnte recht haben. Letzte Saison hat der HSV immer wieder Spiele gehabt, vor denen klar war, wenn sie jetzt gewinnen, setzen sie sich vorne fest - oder in ein, zwei Situationen sogar ab - und dann gingen genau diese Spiele in die Hose. Regelmäßig und zuverlässig. Kann das abgestellt werden, könnte Jarchow Recht haben... Das gößte Problem des HSV hat aber einen anderen Namen: Hunke! Solange dieser egozentrische, ja egomanische Quertreiber, Querulant und in sich selbst und seine Machtphantasien verliebte Selbstdarsteller nicht aus dem Verein verschwindet, wird der HSV nie zur Ruhe kommen.Was zunächst mal nix über die Qualitäten eines Jarchow aussagt...
mauricer 09.07.2013
5. Das Problem liegt ....
schon lange im Vorstand und insbesondere dem Aufsichtsrat. Gespickt mit Personen, die weder vom Fussball noch vom damit verbundenen Geschäft was verstehen. Und das bereits seit mehreren Jahren. Die Ein- und Verkaufspolitik spricht ja nun Bände. Von Demut keine Spur sieht man sich jetzt auf Augenhöhe mit dem letztjährigen CL-Teilnehmer Schalke? Ob man sich damit wirklich einen Gefallen tut, wird die Saison mal wieder zeigen, wo der HSV ganz ganz kleine Brötchen backen wird. Ich würde mir einen erfolgreichen HSV mal wieder wünschen, auch wenn ich kein Anhänger bin, aber dieser Vorstoss ist mal wieder zur ein Kopfschütteln wert.
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