Hamburg - Rafael van der Vaart tut dem Hamburger SV auch abseits des Platzes gut. Vor dem Spiel gegen den FC Bayern am Samstag (18.30 Uhr, Liveticker bei SPIEGEL ONLINE) wurde bekannt, dass sich der Niederländer in seinen Verein mit 100.000 Euro eingekauft hat. Dies beschränkt sich jedoch auf eine Loge auf der Haupttribüne, die bis zu zehn Familieangehörigen und Freunden einen warmen Sitzplatz garantiert. "So kann ich dem HSV etwas zurückzahlen", sagte van der Vaart. Seine Ablösesumme hat van der Vaart damit aber noch nicht ganz zurückgezahlt: Die Hamburger zahlten rund 13 Millionen Euro an Tottenham Hotspur.
Aufsteiger Fortuna Düsseldorf droht Ärger mit Zugang Andrej Woronin. Nachdem er für die Pokalbegegnung gegen Borussia Mönchengladbach nicht in den Kader berufen wurde, hegt der Ukrainer scheinbar erste Wechselgedanken. "So wie es aussieht, passe ich nicht zu dieser Mannschaft", sagte der Angreifer. Damit facht er Spekulationen weiter an, wonach er bereits vor Ablauf seines bis Sommer 2013 dotierten Vertrages zu Dynamo Moskau zurückkehren würde. "Wenn ein Spieler seine Leistung nicht bringt, muss man mal ein Zeichen setzen", begründete sein Trainer Norbert Meier Woronins Nicht-Berücksichtigung.
Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernd Witthaut, befeuert die aktuelle Debatte um die Ausschreitungen des DFB-Pokalspiels zwischen Hannover 96 und Dynamo Dresden. Er forderte in einem Interview mit dem Sport-Sender Sky Sport News HD eine zielstrebigere Herangehensweise und strengere Sanktionen gegenüber Fußball-Randalierern. "Es ist sinnvoll, wenn das unmittelbar am Stadion geschieht. Dort sollten möglichst ein, zwei oder drei Staatsanwälte vor Ort sein. Das hätte eine abschreckende Wirkung." Helmut Sandrock, Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), pflichtete ihm bei. So würde man sich zeitnah mit Vertretern der Gerichtsbarkeit und Generalstaatsanwälten beraten.
Marco Caligiuri vom FSV Mainz 05 fällt am Sonntag für den Gastauftritt in Bremen (17.30 Uhr) aufgrund einer Wadenzerrung aus, die er sich im Pokal bei Erzgebirge Aue zuzog.
Das DFB-Sportgericht hat Ana-Maria Crnogorevic vom 1. FFC Frankfurt mit einer Sperre von drei Spielen bestraft. Vergangenen Sonntag hatte die Schweizerin im Frauen-Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg in der 73. Minute eine Gegenspielerin bespuckt.
Auch Torwart Felix Wiedwald von Zweitligist MSV Duisburg wurde für eine DFB-Pokal-Partie gesperrt. Kurz vor Ende der Zweitrunden-Niederlage gegen den Karslruher SC hatte der 22-jährige unbeherrscht den Ball weggeworfen und Schiedsrichter Tobias Stieler nur knapp verfehlt.
rob/sid/dpa
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