Finanzchef über HSV Sanierungsfall mit 90 Millionen Euro Verbindlichkeiten

Sportlich läuft es für den HSV besser als in den vergangenen Jahren - doch bis zur finanziellen Genesung dauert es noch. Laut Finanzvorstand Frank Wettstein hat der Klub Verbindlichkeiten in Höhe von 90 Millionen Euro.

HSV-Fahnen im Volksparkstadion: Fünf Geschäftsjahre in Folge mit Verlust abgeschlossen
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HSV-Fahnen im Volksparkstadion: Fünf Geschäftsjahre in Folge mit Verlust abgeschlossen


Für Finanzvorstand Frank Wettstein ist der Hamburger SV ein Sanierungsfall. "Definitiv - sportlich wie finanziell", sagte der 42-Jährige dem Wirtschaftsmagazin "Finance". Der Verein habe in den vergangenen zehn Jahren elf Trainer gehabt, die vergangenen fünf Geschäftsjahre habe man mit einem Verlust abgeschlossen. Die Verbindlichkeiten bezifferte er auf 90 Millionen Euro.

Bereits im Januar hatte Klubchef Dietmar Beiersdorfer auf einer Mitgliederversammlung angekündigt, im laufenden Geschäftsjahr ein negatives Konzernergebnis zu erzielen - knapp 17 Millionen Euro. Man sei dringend auf der Suche nach Investoren. "Alleine schaffen wir es nicht", hatte Aufsichtsratschef Karl Gernandt gesagt.

Um einen finanziellen Spielraum zu wahren, könnte der HSV die Rückzahlung des Stadionkredits, bei dem eine Restschuld von 25 Millionen Euro bleibt, strecken. "Das könnten wir zwar stemmen, aber dann bliebe nicht mehr viel übrig, um in den Kader zu investieren", sagte Wettstein.

Zur Finanzierung des Volksparkstadions sagte er: "In den vergangenen Jahren hatten wir immer zwischen sechs und acht Millionen Euro im Jahr zu tilgen. Auch dies hat zu der momentanen Schieflage beigetragen, das darf man nicht vergessen." Der Plan für die wirtschaftliche Gesundung der Fußball AG der Hanseaten soll in den nächsten zwei Jahren auf den Weg gebracht werden.

bka/dpa

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insgesamt 11 Beiträge
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Seite 1
catcargerry 04.02.2016
1. Was suchen die?
Das sieht eher so aus, als ob sie Mäzene brauchen und "Investoren" ein Etikettenschwindel oder Schlimmeres ist.
saky10 04.02.2016
2. Wir sind ein Sanierungsfall...
...bitte investieren Sie bei uns! Wetzstein soll lieber seinen Job machen, als sich in Magazinen mit Interviews zu blähen. In zwei Jahren soll also ein Plan "auf den Weg gebracht werden"? Also geht dann erst die "Heilung" los? Super Sache!
allanclarke 04.02.2016
3. Danke
Danke Chosen Few. Danke Supporters. Danke Manfred Ertel: Bernd Hoffmann hatte jahrelang ordentlichen Erfolg und keine Verluste. Ihr konntet sein "Königsgebaren" nicht ertragen und habt ihn abgesägt. Das nanntet ihr "Glaube, Liebe, Hoffnung". Ich nenne es narzisstisch motivierte Zerstörungswut.
bristolbay 04.02.2016
4. Mal in der Nachbarschaft nachfragen
Ich sage nur HSV Handball und hoffe auf gleichen Sanierungserfolg. Undf ab die Post.
jgwmuc 04.02.2016
5.
In dem Verein ist alles dies fürchterliche Labskaus. Pampe. Selbst das Gründungsdatum ist falsch. Dann dieser selbstverliehene """Titel""" Dino der Liga. Alles Vollpfosten
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