Kurzpässe: Schalke bangt um Huntelaar, Klopp träumt vom Bundestrainer-Posten

Schalke-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar droht für das Spitzenspiel gegen Bayern München auszufallen. Dortmunds Trainer Jürgen Klopp träumt vom Job als Bundestrainer. Und: Tim Wiese musste Werder Bremen nicht nur aus finanziellen Gründen verlassen.

Schalke-Torjäger Huntelaar: Einsatz gegen Bayern fraglich Zur Großansicht
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Schalke-Torjäger Huntelaar: Einsatz gegen Bayern fraglich

Hamburg - Personalnot beim FC Schalke 04: Der Bundesligist muss im Spiel gegen Bayern München möglicherweise auf Torjäger Klaas-Jan Huntelaar und Mittelfeldspieler Jermaine Jones verzichten. Jones laboriert an einer Kapselverletzung, Huntelaar konnte am Donnerstag wegen Problemen am Hüftbeugemuskel und einer Erkältung nicht am Training teilnehmen. "Hinter beiden Einsätzen stehen große Fragezeichen", sagte Trainer Huub Stevens. Schalke gehört mit sieben Punkten aus den bisherigen drei Liga-Partien zu den Verfolgern von Spitzenreiter FC Bayern.

Obwohl sich Trainer Jürgen Klopp beim Deutschen Meister und Pokalsieger Borussia Dortmund rundum wohlfühlt, würde den 45-Jährigen ein Engagement als Bundestrainer dennoch reizen. "Ich habe bei Dortmund den ultimativen Traumjob. Aber natürlich, für jeden Spieler ist die Nationalmannschaft ein Traum, das Gleiche gilt für einen Trainer. Sollte einer gesucht werden und ich werde gefragt, werde ich nicht ablehnen", sagte Klopp der "Gala". Der Vertrag von Klopp beim BVB läuft bis 2016, der Kontrakt von Bundestrainer Joachim Löw beim Deutschen Fußball-Bund endet nach der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

Nach sieben Jahren verließ Torhüter Tim Wiese Werder Bremen und wechselte im Sommer ablösefrei zur TSG Hoffenheim. Damals nannte Manager Klaus Allofs die finanziellen Forderungen Wieses als Grund dafür, den Vertrag nicht zu verlängern und stattdessen auf den 23-jährigen Sebastian Mielitz im Tor zu setzen. Doch offenbar ging es bei der Entscheidung auch um Wieses fußballerische Fähigkeiten. "Wir wollen eine andere Spieleröffnung, einen Torwart, der mitspielt. Da ist Mielitz der eindeutig Bessere", sagte Allofs am Donnerstag der "Bild"-Zeitung. Bei seinem neuen Verein läuft es für Wiese derzeit nicht gut: Hoffenheim verlor die ersten vier Pflichtspiele und kassierte 15 Gegentore, bei der 3:5-Pleite gegen Freiburg patzte er gleich doppelt.

Der Fußball-Drittligist Chemnitzer FC muss wegen Ausschreitungen und rassistischer Vorfälle während des Pokalspiels gegen Dynamo Dresden (0:3) 25.000 Euro Strafe zahlen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes. In der Erstrunden-Partie wurden im Stadion "Affenlaute" gegen Dresdens Stürmer Mickal Poté laut, ein Feuerzeug flog aus dem Chemnitzer Block auf das Spielfeld und mehrere Rauchbomben wurden gezündet. Die Partie musste für mehrere Minuten unterbrochen werden.

fri/dpa/sid

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