Hamburg - Zum 21. Mal insgesamt und zum dritten Mal in Folge ist der FC Barcelona spanischer Fußball-Meister. Am Mittwoch genügte dem Traditionsclub ein 1:1 (1:1) bei UD Levante, um den Titel vorzeitig feiern zu können. Zwei Spieltage vor Saisonende liegt die Mannschaft von Josep Guardiola sechs Punkte vor dem Erzrivalen Real Madrid. In der Primera División zählt bei Punktgleichheit nicht die Tordifferenz, sondern der direkte Vergleich. Den hat Barça durch das 5:0 im Hinspiel und das 1:1 am 17. April für sich entschieden.
Real hatte bereits im Halbfinale der Champions League das Nachsehen. Nach einem 2:0-Erfolg in Madrid und einem 1:1 Zuhause steht Barcelona gegen Manchester United im Endspiel (28. Mai). Im Pokal setzten sich die Madrilenen allerdings nach Verlängerung 1:0 durch.
In Levante brachte Seydou Keita Barça mit einem Kopfball in Führung (28. Minute), doch Felipe Caicedo konnte noch vor der Pause ausgleichen (41.). Weltfußballer Lionel Messi traf nur den Pfosten und hat daher weiterhin 31 Liga-Treffer. Die Torjägerkanonen muss er daher wohl Reals Superstar Cristiano Ronaldo überlassen - er netzte 36 Mal ein.
Der entthronte Serie-A-Meister Inter Mailand hat seine letzte Titelchance in dieser Saison gewahrt. Der Champions-League-Sieger der vergangenen Spielzeit zog am Mittwoch durch das 1:1 (0:0) im Halbfinal-Rückspiel gegen den AS Rom ins Endspiel des italienischen Pokals ein. Der Kameruner Samuel Eto'o sorgte in der 58. Minute für die Führung der Hausherren, Roms Ausgleich durch Marco Borriello (84.) kam zu spät. Das Hinspiel in Rom hatte Inter mit 1:0 gewonnen. Im Finale treffen die Mailänder auf den US Palermo, der am Dienstagabend überraschend den neuen Meister AC Mailand ausgeschaltet hatte.
Die früheren Bundesliga-Profis Roberto Hilbert und Hugo Almeida haben mit Besiktas Istanbul den türkischen Pokal gewonnen. Durch den 4:3-Sieg im Elfmeterschießen gegen den Stadtrivalen Istanbul BB qualifizierte sich das Star-Ensemble zugleich für die Europa League in der kommenden Saison. Nach regulärer Spielzeit und der Verlängerung hatte es in Kayseri 2:2 gestanden. Im Elfmeterschießen blieb der Fehlschuss des Ex-Stuttgarters Hilbert ohne Folgen, den letzten Strafstoß für Besiktas verwandelte der frühere Bremer Hugo Almeida, ehe als letzter Schütze von Istanbul BB Cihan Haspolatli scheiterte.
In der regulären Spielzeit hatten der Portugiese Ricardo Quaresma (33. Minute) und der Tscheche Tomas Sivok (78.) für die Besiktas-Tore gesorgt. Für Istanbul BB waren Ibrahim Akin (53.) per Elfmeter und Gokhan Unal (68.) erfolgreich.
max/aha/dpa/sid
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