Serie A Inter punktet trotz Zwei-Tore-Rückstands

0:2 zurückgelegen, dennoch nicht verloren: Inter Mailand hat bei Top-Klub SSC Neapel ein Unentschieden gerettet. Lukas Podolski musste sich das von der Bank aus ansehen. Der AS Rom baute eine unheimliche Serie aus.

Inter-Stürmer Icardi (Mitte): Ausgleich kurz vor Schluss
AFP

Inter-Stürmer Icardi (Mitte): Ausgleich kurz vor Schluss


Hamburg - Inter Mailand hat am 26. Spieltag der italienischen Serie A beim Tabellendritten SSC Neapel ein 2:2 (0:0) erreicht. Dabei lagen die Gäste zwischenzeitlich 0:2 zurück.

Ohne Lukas Podolski, der auf der Bank saß und nicht eingewechselt wurde, geriet Inter nach Treffern von Marek Hamsik (51. Minute) und Gonzalo Higuaín (63.) in Rückstand. Rodrigo Palacio (72.) und Mauro Icardi per Foulelfmeter (87.) schafften den Ausgleich für den kommenden Europa-League-Gegner des VfL Wolfsburg. Neapels Henrique sah die Gelb-Rote Karte (86.).

In der Tabelle ist Neapel mit 46 Punkten Dritter, Inter (36 Punkte) hat als Neunter geringe Aussichten auf die Qualifikation für den Europacup. Auf dem dafür benötigten fünften Platz steht der AC Florenz, der am Montag bei Lazio Rom antritt (19 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

Der AS Rom darf sich kaum mehr Hoffnungen im Titelkampf machen. Für den Tabellenzweiten reichte es bei Chievo Verona nur zu einem 0:0. Es war das vierte Remis in Serie für das Team von Trainer Rudi Garcia und das achte aus den vergangenen neun Ligapartien. Tabellenführer Juventus Turin kann am Montag (21 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) mit einem Sieg bei Sassuolo Calcio auf elf Punkte davonziehen.

Krisenklub FC Parma trat nach den zugesagten finanziellen Hilfen durch die Serie A erstmals wieder an. Nach zuvor zwei abgesagten Partien kam der Tabellenletzte am 26. Spieltag gegen Atalanta Bergamo mit dem neuen Trainer Edy Reja ebenfalls zu einem 0:0.

Schwieriger wird die Situation beim AC Mailand, der am Samstag gegen Hellas Verona in der fünften Minute der Nachspielzeit den Treffer zum 2:2 kassierte und weiter im Tabellenmittelfeld feststeckt. "Ich gehe mit erhobenem Kopf weiter und versuche, mein Bestes zu geben", versprach Trainer Filippo Inzaghi, der laut italienischen Medienberichten auch vereinsintern in der Kritik steht.

mon/dpa/sid



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Spanier.cs 09.03.2015
1.
Bisher hat sich der Wechsel für Poldi ja nicht wirklich gelohnt. Er kann nur noch versuchen, über gute Leistungen im Training und auch einem Trainingslager nach der Saison zu Punkten. Ansonsten wird er auch in Mailand wegen zu wenig Leistung auf der Bank versauern.
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