Nach WM-Aus der Squadra Azzurra Auch in Italien wird gründlich sondiert

Die Italiener lassen sich richtig viel Zeit: Bis Juni wollen sie warten, um den neuen Nationaltrainer der Azzurri zu benennen. Erst dann will man den Neuanfang nach dem WM-Desaster in Angriff nehmen.

Trauernde Italiener nach dem WM-Aus
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Trauernde Italiener nach dem WM-Aus


Die Suche nach einem neuen Trainer für die italienische Fußball-Nationalmannschaft zieht sich hin. "Vor Juni wird niemand [den Posten] annehmen, weil alle unter Vertrag stehen", sagte Carlo Tavecchio, der noch bis zum 29. Januar geschäftsführender Präsident des italienischen Fußball-Verbandes ist, laut Nachrichtenagentur Ansa.

Tavecchio hatte nach dem historischen WM-Aus der "Nazionale" Trainer Gian Piero Ventura beurlaubt und war kurz darauf von seinem Posten als Präsident zurückgetreten. Tavecchios Nachfolger an der Spitze des Verbandes soll am 29. Januar bestimmt werden. Erstmals seit 60 Jahren nimmt Italien dieses Jahr in Russland nicht an einer Weltmeisterschaft teil.

Ex-Profi und U21-Coach Luigi di Biagio soll die Nationalmannschaft in den zwei Testspielen gegen Argentinien und England betreuen, sagte der Präsident der Spielervereinigung, Damiano Tommasi.

aha/dpa



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