Manipulation im Fußball Italienischer Verband sperrt ehemaligen belgischen Nationaltorhüter

In Italien sind 20 Spieler wegen Manipulationen von Partien gesperrt. Die härteste Strafe bekam der ehemalige belgische Nationaltorhüter Jean François Gillet: Drei Jahre und sieben Monate darf der 34-Jährige vom FC Turin nicht spielen.

Jean François Gillet (2012, im Bologna-Trikot): Sperre für den 34-Jährigen
AP

Jean François Gillet (2012, im Bologna-Trikot): Sperre für den 34-Jährigen


Hamburg - Der italienische Fußballverband (FIGC) hat im Zusammenhang mit Manipulationen Sperren gegen 20 Spieler ausgesprochen - darunter Belgiens ehemaligen Nationaltorwart Jean François Gillet. Die Disziplinarkammer des FIGC sperrte den 34-Jährigen vom italienischen Erstligisten FC Turin für drei Jahre und sieben Monate.

Die Kammer sah es als erwiesen an, dass Gillet in seiner Zeit beim AS Bari in den Begegnungen gegen Treviso (2008) und Salernitana (2009) manipuliert hat. Ursprünglich waren sogar vier Jahre Sperre gefordert worden.

Gillet hatte das bislang letzte seiner neun Länderspiele im Februar bestritten und war zuletzt Belgiens Nummer drei hinter Thibault Courtois (Atlético Madrid) sowie Simon Mignolet (FC Liverpool).

Insgesamt wurden 20 Spieler mit Sperren von bis zu vier Jahren bestraft. Drei Jahre und sechs Monate wurde unter anderem der frühere weißrussische Nationalspieler Witali Kutuzow gesperrt, der gemeinsam mit Gillet in Bari gespielt hatte.

luk/sid/Reuters



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