Italienischer Fußball Serie A soll reduziert werden

Das Vorbild ist die deutsche Fußball-Bundesliga: Italiens Verbandschef will die Serie A um zwei Clubs auf dann 18 Vereine verkleinern. Damit würden die Erstligisten mehr Geld aus der TV-Vermarktung erhalten.

Juventus-Torwart Buffon: Ab 2016 nur noch 18 Erstligisten
AFP

Juventus-Torwart Buffon: Ab 2016 nur noch 18 Erstligisten


Hamburg - Der italienische Fußball-Verband will die Zahl der Serie-A-Clubs von 20 auf 18 reduzieren. Außerdem soll die Serie B von 22 auf 20 Mannschaften schrumpfen. Das ist das Ziel von Verbandschef Giancarlo Abete.

Er verweist bei seiner Begründung auf die Strukturen im deutschen Profi-Fußball. "18 Clubs ist die richtige Zahl für die Serie A, dieselbe Zahl hat auch die Bundesliga. In Italien gibt es allein 132 Profi-Clubs, das sind zu viele", sagte Abete. Seit der Saison 2004/2005 besteht die erste Liga Italiens aus 20 Vereinen, zuvor waren es schon einmal 18.

Mit einer geringeren Anzahl von Serie-A-Clubs würden sich zudem die Gelder erhöhen, die jeder Verein aus der TV-Vermarktung erhält. Die Reform soll nach den Vorstellungen von Abete 2016 in Kraft treten, wie die Sporttageszeitung "Corriere dello Sport" berichtet.

ham/sid



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insgesamt 2 Beiträge
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frowin 08.05.2013
1. möchten unsere
Verantwortlichen die Liga nicht auf 20 Mannschaften erhöhen? hoffe es bleibt so, vielleicht auch ein guter Schritt für die Serie
Rahvin 08.05.2013
2. optional
Weniger Spiele werden übertragen, aber mehr Geld gezahlt, so dass die reichen Clubs noch mehr Geld scheffeln können. Naja. Immerhin würden dann vornehmlich spielstärkere Clubs in der Serie A mitmischen, obwohl man sagen muss, dass die Serie A ungefähr so spannend ist wie die Primera Division. Also gähn.
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