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Rekordtransfer: Martínez wechselt für 42 Millionen Euro von Atlético Madrid nach China

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Stürmer Martínez: Neuer Rekordtransfer in Asien

Die chinesischen Fußballklubs setzen ihre Einkaufstour fort: Serienmeister Guangzhou Evergrande hat mit der Verpflichtung von Jackson Martínez nun sogar einen Rekord aufgestellt.

In den meisten europäischen Ligen ist die Transferperiode beendet, nicht so in China. Das hat Guangzhou Evergrande genutzt, um mit der Verpflichtung des Kolumbianers Jackson Martínez einen Rekord im asiatischen Fußball aufzustellen. Der Stürmer wechselt für 42 Millionen Euro Ablöse von Atlético Madrid zum Team des brasilianischen Trainers Luiz Felipe Scolari und soll einen Vierjahresvertrag unterschrieben haben.

Der 29-jährige Stürmer wird am 9. Februar im Wintertrainingslager zu seinem neuen Team stoßen. Martínez war erst vor einem halben Jahr vom FC Porto zu Atlético gewechselt. Die Madrilenen hatten damals 35 Millionen Euro gezahlt, im Team von Trainer Diego Simeone konnte sich Martínez aber nicht durchsetzen. In 22 Pflichtspielen erzielte der Angreifer drei Tore.

Mit dem Transfer setzen die chinesischen Klubs ihre kostspielige Einkaufstour fort. In dieser Transferperiode war der Brasilianer Ramires vom FC Chelsea für die bisherige Rekordsumme von 28 Millionen Euro zu JS Suning gegangen, zudem wechselten auch Gervinho (bislang AS Rom), Fredy Guarin (Inter Mailand) oder der vom FC Schalke umworbene Renato Augusto in die Chinese Super League. Guangzhou Evergrande, in den vergangenen fünf Jahren chinesischer Meister, hatte im vergangenen Sommer mit der Verpflichtung von Paulinho (Tottenham) für 14 Millionen Euro erstmals für Aufsehen gesorgt.

In China ist das Transferfenster noch bis zum 26. Februar geöffnet. Maßgeblich für das Zustandekommen eines Wechsels ist der verpflichtende Verein, somit sind in den kommenden Wochen auch noch Transfers aus der Bundesliga in die Super League denkbar. Nach der englischen Premier League (255 Millionen Euro, Quelle: transfermarkt.de) hat die chinesische Liga mit mehr als 200 Millionen Euro in diesem Winter die höchsten Ablösesummen bezahlt.

krä/dpa

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insgesamt 4 Beiträge
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1. Wette
Bueckstueck 03.02.2016
Ich wette um 5 Taler, dass er nach allerspätestens einem Jahr so starkes Heimweh hat, dass er dort schleunigst wieder weg will.
2.
Freifrau von Hase 03.02.2016
China ist ein reizvolles Land, das viel zu bieten hat. Man muss sich halt drauf einlassen. Brasilianer wechseln ja auch nach Europa.
3. Smog
Aha!11!eins 03.02.2016
Ich frag mich wie man in China bei dem Dauernebel was sehen, geschweige denn atmen kann. Oder wird da Fußball ausschließlich in der Halle gespielt? Das ist kein Traumland für Profisportler.
4. Noch einer
timtonic 03.02.2016
Noch ein intern. Topspieler, der seine Karriere unbedingt vorzeitig beenden muss... schade.
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