Joachim Löw und seine Fingernägel Der Feiler der Nationalmannschaft

7:0 gegen Gibraltar, für Fußballdeutschland eine Selbstverständlichkeit. Aber ein Bundestrainer, der sich öffentlich die Nägel feilt? Appetitlicher jedenfalls als alles, was Löw sonst am Spielfeldrand anstellt.


Joachim Löw hat - ob nun gewollt oder nicht - an einem neuen Männerbild gefeilt: Der Aufreger des Spiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Gibraltar am Samstag war des Bundestrainers abgerissener Nagel. Für alle Zuschauer sichtbar zückte Löw beim Spielstand von 4:0 die Feile und besserte den Schaden aus.

Deutschland ist empört: Maniküre am Spielfeldrand, unmöglich. Überhaupt Maniküre als Mann, lächerlich.

Dabei ist Maniküre nichts gegen das, was Löw in anderen Spielen anstellt - sonst bearbeitet er nicht seine Finger, sondern mit seinen Fingern die Trainernase.

Schlimm für Löw, dass er nie unbeobachtet popeln kann. Stets sind Kameras auf ihn gerichtet. Eigentlich sind ihm Benehmen und Stil ja durchaus wichtig, da müsste öffentliches Nasebohren tabu sein. Leider vergisst er sich immer wieder und bohrt drauflos:

imago

Manchmal immerhin versucht er, den Stressabbau über die Nase zu verstecken. Klappt aber nicht so gut:

AP

Ob Löw fündig geworden ist? Von der Ausbeute hat dann auch Cristiano Ronaldo was:

Ist die Nasenöffnung abgeerntet, bieten die Zähne noch Gelegenheit zum Stressabbau. Irgendwo wird noch ein Essensrest zu finden sein.

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