Deutsche Nationalmannschaft DFB verlängert mit Trainer Löw bis 2022

Vertrag bis 2022: Joachim Löw bleibt dem DFB als Bundestrainer erhalten. Auch mit Oliver Bierhoff verlängerte der Verband.

Joachim Löw
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Joachim Löw


Joachim Löw geht beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in die Verlängerung. Der Bundestrainer hat seinen Vertrag beim DFB um zwei weitere Jahre bis 2022 verlängert. Bislang war der 58-Jährige, der seit 2006 im Amt ist, bis 2020 gebunden.

Wie Löw verlängerte auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff mit dem Verband. Der Mitgründer der neuen DFB-Akademie bleibt bis 2024.

Löw hatte den Posten vor zwölf Jahren nach der Heim-WM von Jürgen Klinsmann übernommen, dessen Assistent er seit 2004 war. 2014 in Brasilien führte er das Nationalteam zum vierten Weltmeistertitel. 2022 findet die WM in Katar statt.

DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte Löw zuletzt auch im Falle eines vorzeitigen Scheiterns der Mission Titelverteidigung bei der WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) eine Jobgarantie ausgestellt. Selbst nach einem Viertelfinal-Aus solle Löw bleiben, sagte er.

jan/dpa



insgesamt 10 Beiträge
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hörtauf 15.05.2018
1. Rentenabsicherung..
..nennt man das wohl. War die Vertragsverlängerung jetzt notwendig? Nein, hätte man nach der WM oder 2019 machen können. Wird Löw nach einem schlechten Abschneiden bei der WM gehen (oder gehen müssen)? Ja, dann schreit ja alles nach Erneuerung. Hat er dann Anspruch auf die Erträge aus dem dann bis 2022 laufenden Kontrakt? Natürlich, Vertrag ist doch Vertrag. Es ist eben doch ein großer Mauschelverein.
peter-11 15.05.2018
2. Sehr gut
Die vorzeitige Verlängerung sorgt für Kontinuität und das ist gut so. Und sollte tatsächlich mal ein früheres Ausscheiden erfolgen, muss man nicht immer gleich das bisher gut funktionierende Trainerteam rauswerfen.
briancornway 15.05.2018
3. Ansage
Meist wartet man mit der Vertragsverlängerung bis nach dem Turnier. Wenn schon vorher alles geklärt wird, ist das vor allem eine Ansage an Spieler und Fans, dass sie mit dem Trainer noch eine Weile klarkommen müssen und nicht auf einen Nachfolger spekulieren sollten. Falls die WM total schiefgeht, kann man sich evtl. trotzdem vorzeitig trennen, der Löw wird schon eine neue Stelle finden. Aber ich höre schon wieder den Neid knistern, weil der Trainer ja Gehalt bezieht. Ob Herr Löw am Ende länger im Amt bleibt als Frau Merkel ? Spannend.
Freier.Buerger 15.05.2018
4. Bundesdementer
Ich denke, wir haben alle ein Recht darauf, uns nicht mehr daran erinnern zu müssen, dass es vor Löw schon andere Bundestrainer gab. In meinem Fall wäre deswegen eine Vertragsverlängerung bis 2032, oder sicherheitshalber bis 2052, angebracht gewesen. Man sollte auch rechtzeitig beginnen, die Erbfolge zu regeln... nur dass es eben dann auch ordentlich weiterlöwt...
Pless1 15.05.2018
5. Gute Nachricht
Das ist eine gute Nachricht für den Deutschen Fußball. Ich hätte erwartet, dass sich Löw die Zeit nach 2020 offen lässt, um noch einmal etwas anderes zu machen. Offensichtlich strebt er das aber nicht mehr an. Durchaus möglich, dass es aber auch noch gegenseitige Ausstiegsklauseln gibt.
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