Trauerfeier für Fußball-Idol Fans und Spieler nehmen Abschied von Cruyff

Sie erwiesen der Legende noch einmal die letzte Ehre: Tausende Fans und ehemalige Spieler haben den kürzlich verstorbenen Johan Cruyff in Barcelona verabschiedet. Sogar der Präsident von Barças Erzrivale kam.

Bild von Johan Cruyff (l.), ehemaliger Spieler Edwin van der Sar (r.)
AFP

Bild von Johan Cruyff (l.), ehemaliger Spieler Edwin van der Sar (r.)


Mit großer Anteilnahme haben sich Tausende Fans in Barcelona von Johan Cruyff verabschiedet. Die Menschen zogen am Samstag im Camp-Nou-Stadion an einem großen Bild des Niederländers vorbei und trugen sich ins Kondolenzbuch ein.

Der spanische Traditionsverein richtete auch einen Gedenkraum für das Klubidol ein, das den FC Barcelona als Spieler und auch als Trainer prägte. Cruyff war am Donnerstag mit 68 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Am ersten Tag wurde der Gedenkraum von über 15000 Menschen besucht, teilte der Verein mit.

Neben mehreren Trauerkränzen und Fahnen war unter anderem in großen Lettern auf Katalanisch zu lesen: "Gracies Johan". "Wir sind ihm sehr dankbar", sagte Barça-Fan und Cruyff-Bewunderin Rosa María San Francisco. Viele konnten ihre Tränen nicht zurückhalten. Darunter auch Ex-Barcelona-Präsident Joan Laporta.

Fan von Johan Cruyff
DPA

Fan von Johan Cruyff

Unter den Trauernden waren nicht nur Anhänger des Champions-League-Siegers. Auch der Präsident von Barcelonas "Erzrivale" Real Madrid, Florentino Pérez, sowie Vertreter anderer Klubs, Künstler und Politiker erwiesen dem ehemaligen Offensivkünstler die letzte Ehre. "Es ist sehr traurig. Cruyff war eine jener Personen, die uns eigentlich niemals verlassen dürften. Er hat die Geschichte von Barça und des Fußballs verändert", sagte Real-Boss Pérez.

Der Gedenkraum vor der Haupttribüne des Camp Nou kann bis Dienstag besucht werden. Es ist nach Klubangaben vorgesehen, dass auch die Stars um Lionel Messi, Neymar und den deutschen Torwart Marc-André ter Stegen dort nach den jeweiligen Länderspieleinsätzen von Cruyff Abschied nehmen.

bam/dpa

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aubelet 27.03.2016
1. König
Der König ist tot. Lang lebe der König.
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