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Bayern-Trainer Guardiola: "Ich will in die Premier League"

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Erstmals hat sich Josep Guardiola zu seiner Entscheidung geäußert, den FC Bayern zu verlassen. Er geht, sagt er, weil ihn die englische Premier League reizt. Einen Klub nannte der Katalane aber nicht.

Bayern-Trainer Josep Guardiola wird nach dieser Saison in die englische Premier League wechseln. "Ich will in England in der Premier League trainieren, das ist der einzige Grund, warum ich nicht verlängere", sagte Guardiola. Zu welchem Verein er gehe, stehe noch nicht fest.

"Ich habe verschiedene Angebote, mich aber noch nicht entschieden. Wenn ich einen neuen Verein habe, werde ich das kommunizieren", sagte der 44-Jährige. Zuletzt war immer wieder über einen Wechsel zu Manchester City spekuliert worden. Auch der FC Chelsea und Manchester United gelten als potenzielle Interessenten.

Der deutsche Rekordmeister hatte kurz vor Weihnachten bekannt gegeben, dass Guardiola seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. Der Katalane selbst hatte sich bislang nicht zu seinen Beweggründen geäußert. Guardiola ist seit Sommer 2013 bei den Münchnern im Amt.

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Bayern-Trainer Josep Guardiola: Hinhaltetaktikexperte
"Ich brauche in diesem Moment in meiner Karriere diese neue Herausforderung", sagte Guardiola. Er sei niemand, der 30 Jahre denselben Klub trainieren wolle: "Drei Jahre sind genug. Ich möchte neue Stadien, Städte und Restaurants kennenlernen."

Der Titel in der Champions League sei weiterhin das große Ziel: "Natürlich will ich mit Bayern diesen Pokal gewinnen", sagte der frühere Coach des FC Barcelona. Seine Zeit bei den Bayern sei ohne den Erfolg in der "Königsklasse" nicht komplett, so Guardiola.

Seinen Nachfolger Carlo Ancelotti lobte er als "perfekt für den Verein": "Ich wünsche ihm viel Glück und will ihm eine tolle Mannschaft überlassen. Es ist gut, dass schon ein Nachfolger feststeht."

mon/dpa

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 57 Beiträge
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1. Guardiola wird gemocht, aber
ironbutt 05.01.2016
er ist ein One-Trick-Pony. Seit er die Bayern trainiert, verlieren diese wider gegen spanische Teams. Offensichtlich trainiert er einen Fussball, wie er in Spanien gespielt, und dort auch weiter entwickelt wird. Er selbst hat sich aber nicht weiter entwickelt - dann soll er bitte gehen. Auch seine Manschaftszugänge sehe ich - mal abgesehen von Alonso und Coman - nicht zwingend als grossartig an. Er hat halt Spieler geholt, mit denen er in seiner Muttersprache kommunizieren kann. Das schien grundsätzlich das wichtigste Kriterium zu sein. Für Götze ist sein Weggang vermutlich ein Segen!
2.
senta1958 05.01.2016
Zitat von ironbutter ist ein One-Trick-Pony. Seit er die Bayern trainiert, verlieren diese wider gegen spanische Teams. Offensichtlich trainiert er einen Fussball, wie er in Spanien gespielt, und dort auch weiter entwickelt wird. Er selbst hat sich aber nicht weiter entwickelt - dann soll er bitte gehen. Auch seine Manschaftszugänge sehe ich - mal abgesehen von Alonso und Coman - nicht zwingend als grossartig an. Er hat halt Spieler geholt, mit denen er in seiner Muttersprache kommunizieren kann. Das schien grundsätzlich das wichtigste Kriterium zu sein. Für Götze ist sein Weggang vermutlich ein Segen!
Jeder, der ein wenig von diesem wunderschönen Sport versteht, sieht die Weiterentwicklung bei Bayern. In Ihrem Beitrag machen Sie deutlich, dass Fußball Sie nicht wirklich interessiert. Costa, z.B. , wurde von der Liga zum besten Spieler gewählt. Thiago ist ein wundervoller Spieler, der leider im Vorjahr durch lange Verletzungen ausfiel. Götze wurde unter Guardiola verpflichtet ( Sie sehen Ihren Widerspruch?). Auch bei seinem Stammverein, dem CF Barcelona, blieb er nur vier Jahre und hat ausgeschlossen, dort wieder als Trainer anzufangen. Vielleicht braucht er den Wechsel. Vielleicht aber ist er auch der festen Überzeugung, nach drei oder vier Jahren seinen Job gemacht zu haben. Schade, dass er geht.
3. Überbewerter Trainer
neill1983 05.01.2016
Tut mir leid, aber ich sehe ihn ganz nüchtern als einen überbewerteten Trainer an. Warum? Er hat bisher nur den großen Barcelona und Bayern trainiert. Ich denke mit den Bayern kann man nur Meister werden bei dem Potenzial das dieses Team hat und diese finanziellen Möglichkeiten. Bei Barcelona hat er eine gute Mannschaft geformt aber es ist halt Barcelona. Ich würde ihn gerne bei einem Team sehen wo diese Eigenschaften nicht vorhanden sind. Manu oder sowas. Dort sitzt Vllt das Geld aber kaum einer geht noch gern hin.
4. Könnte sein
widower+2 05.01.2016
Zitat von neill1983Tut mir leid, aber ich sehe ihn ganz nüchtern als einen überbewerteten Trainer an. Warum? Er hat bisher nur den großen Barcelona und Bayern trainiert. Ich denke mit den Bayern kann man nur Meister werden bei dem Potenzial das dieses Team hat und diese finanziellen Möglichkeiten. Bei Barcelona hat er eine gute Mannschaft geformt aber es ist halt Barcelona. Ich würde ihn gerne bei einem Team sehen wo diese Eigenschaften nicht vorhanden sind. Manu oder sowas. Dort sitzt Vllt das Geld aber kaum einer geht noch gern hin.
Aus den von Ihnen genannten Gründen kann man Guardiola als Trainer eigentlich noch gar nicht wirklich bewerten und somit auch nicht überbewerten. Es ist jedenfalls keine Herausforderung, mit Bayern deutscher Meister zu werden, da es schwieriger ist, mit diesem absolut konkurrenzlosen Kader nicht deutscher Meister zu werden. Wahrscheinlich hat er angefangen, sich zu langweilen. So wie die normalen Zuschauer in Deutschland in Bezug auf den Titelkampf. Die Premier League ist in jeder Hinsicht spannender.
5. Überraschung!?
mojodamonkey 05.01.2016
welch ein Wunder, es gibt Artikel bei spon die noch kommentiert werden dürfen.
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