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Nach Fifa-Urteil: Blatter legt Einspruch gegen Sperre ein

Fifa-Präsident Blatter: Fühlt sich ungerecht behandelt Zur Großansicht
AFP

Fifa-Präsident Blatter: Fühlt sich ungerecht behandelt

Bis zur letzten Instanz: Joseph Blatter wird gegen seine Achtjahres-Sperre vorgehen. Der Fifa-Präsident hatte zuvor seine Urteilsbegründung durch die Ethikkommission der Fifa erhalten. Auch Michel Platini kündigte seinen Einspruch an.

Es geht in die nächste Runde: Fifa-Präsident Joseph Blatter wird wie angekündigt Einspruch gegen seine Achtjahres-Sperre vorgehen. "Natürlich werden wir Einspruch einlegen", erklärte sein Anwalt Richard Cullen. Zuvor hatte der Chef des Fußball-Weltverbandes von der Ethikkommission der Fifa die Begründung für die Sperre erhalten.

Sollte Blatter mit seinem Einspruch scheitern, steht ihm noch der Gang zum Internationalen Sportgerichtshof Cas offen. Der Schweizer war genauso wie Uefa-Präsident Michel Platini am 21. Dezember gesperrt worden. Beide hatten erklärt, gegen die Urteile bis zur letzten Instanz vorgehen zu wollen, weil sie sich ungerecht behandelt fühlen. Platinis Anwalt hat bereits angekündigt, "am Montag vor der Fifa-Berufungskommission Einspruch einzulegen".

Nach Angaben der "Welt am Sonntag" droht Blatter unterdessen weiterer Ärger. Die Ermittlungskammer der Ethikkommission soll neue Untersuchungen gegen den Fifa-Präsidenten vorbereiten. Grund dafür ist eine mutmaßliche Verletzung seiner Kontrollpflicht gegenüber dem suspendierten Generalsekretär Jerome Valcke. "Es ist offensichtlich, dass auch Blatter bei dieser Sache mit im Boot ist", zitiert die "Welt am Sonntag" einen Fifa-Mitarbeiter. Kammersprecher Andreas Bartel sagte: "Wir kommentieren keine Spekulationen."

Valcke soll sich nach Erkenntnissen der Ermittler beim Ticketverkauf für WM-Endrunden persönlich bereichert haben.

mrr/sid

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insgesamt 9 Beiträge
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1. Wen kümmert's?
Airkraft 10.01.2016
Zeit und Geld genug hat er ja jetzt um Gerichte und Anwälte noch ein wenig zu beschäftigen.
2. Geld- und Machtgier
loelly 10.01.2016
Der alte "senile" Mann sollte sich zur Ruhe setzen und jüngere ran lassen, anstatt seine Geld- und Machtgier ausleben zu wollen !
3. Liebe Herr Blatter,
Mattausnz 11.01.2016
lassen Sie sich endlich Eier wachsen und stehen Sie zu Ihren kriminellen Machenschaften. Akzeptieren Sie die gerechte Strafe. Einer wie sie gehört nicht in eine solche Position. Fertig aus. Verschwinden Sie endlich aus dem Rampenlicht und spenden Sie das Geld für Ihre Anwälte lieber denen, die es dringender nötig haben.
4. Geld spielt bei Herrn Blatter
hevopi 11.01.2016
nun wirklich keine Rolle. Die Anwälte sind begeistert über Mandanten, die richtig Kohle haben, er selbst ist überzeugt, dass nur die "anderen" böse sind und will noch vor seinem Lebensende hohe Anerkennung. Vielleicht ist es einfach Altersdemenz, die Herrn Blatter einfach nicht realisieren läßt, was um ihn herum passiert und welch absoluten Tiefpunkt dank seiner unfähigen Leistung die Fifa nun erreicht hat. Wenn ich ihn beraten könnte, würde ich sagen, genieße den Rest des Lebens, es gibt auch noch nette Menschen und halte Dich von diesem korrupten Club fern.
5. Wer sich privat bereichert müsste von der Logik regresspflichtig sein
Eppelein von Gailingen 11.01.2016
Ein schwerer Betrug sollte, wenn die Gerichtsbarkeit mit rechten Dingen ohne Rechtsbeugung vonstattengeht, die Rückzahlung plus einer Strafe in mindestens der gleichen Höhe wie die entwendeten Gelder auflegen. Die Herrschaften Valcke, Blatter und Platini haben sicher Vermögenswerte wie Immobilien vorzuweisen, satte Konten, Aktien, Fonds, Rentenpapiere, usw., das wird eingezogen. Wenn alles mit rechten Dingen über die Bühne geht. Was geschieht mit dem Jack Warner, dem offensichtlich geldgierigsten Zampano in Mittelamerika? Was will Blatter eigentlich reinwaschen? Er müsste es fertig bringen, sich eine komplett neue weiße Weste schneidern lassen, oder die Flecken der alten mit einer Schere sauber ausschneiden? Platini ist genau so kein Saubermann, wie sein Landsmann Bernard Tapie und Robert Louis-Dreyfus wegen der Affären um Olypique Marseille verurteilt wurden. Eine Verwicklung in die Schweinereien um den alten Fußball Verein Marseille ist noch nicht ausgestanden. Die der ehemaligen französischen Finanzministerin Christine Lagarde. Unser Nachbar ist in der Tat ein arg Krisen und Affären gebeuteltes Land. Die Medien sollten sich endlich um das Merkel- und Flüchtlingsproblem kümmern. Die Straffälligkeit dieser unkontrolliert ins Land "Wir schaffen das" gelockten Kriegsflüchtlinge und Terroristen unter Kontrolle zu stellen. Vor allem Straftaten und Terroranschläge fernzuhalten. Was kümmert uns da noch ein Schweizer Zausel der den Saubermann herauskehren möchte.
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