Fifa-Wahlkampf Blatter lehnt TV-Duell mit seinen Gegnern ab

Es wäre ein echter Showdown gewesen: Die BBC wollte alle Kandidaten um den Fifa-Vorsitz live im Fernsehen diskutieren lassen. Aber Amtsinhaber Joseph Blatter hat kein Interesse an einer solchen Debatte.

Fifa-Boss Blatter: Keine Lust auf eine TV-Debatte
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Fifa-Boss Blatter: Keine Lust auf eine TV-Debatte


Hamburg - Fifa-Chef Joseph Blatter hat ein TV-Duell mit seinen drei Gegenkandidaten im Kampf um das Präsidenten-Amt beim Fußball-Weltverband abgelehnt. Wie die britischen Fernsehsender BBC und Sky mitteilten, will der 79-jährige Schweizer wie erwartet nicht an einer dafür geplanten Runde teilnehmen. Es ist unwahrscheinlich, dass es ohne Blatter zu der TV-Debatte kommt.

Zuvor hatten Fifa-Vize Prinz Ali Bin Al Hussein, Ex-Weltfußballer Luís Figo und der niederländische Verbandschef Michael van Praag die Einladung zu der Veranstaltung angenommen. In einer einstündigen Debatte sollten Blatter und seine Herausforderer ihre Ideen und Programme vor der Wahl beim Fifa-Kongress am 29. Mai in Zürich präsentieren.

Ausgestrahlt werden sollte die Diskussionsrunde im Fernsehen, Internet und auf den Facebook-Profilen der Sender. Der englische Fußball-Verband FA, einer der größten Blatter-Gegner, hatte das Wembleystadion als möglichen Austragungsort angeboten. Die Fragen sollten von Fans aus den 209 Mitgliedsländern der Fifa und Zuschauern aus aller Welt gestellt werden können.

aha/dpa



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insgesamt 5 Beiträge
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Trainspotter 19.03.2015
1. Welche Wunder
Das ganze liegt wohl daran, dass sich Blatters 'Ideen und Visionen' nach Spenden von anderen richtet.
bonngoldbaer 19.03.2015
2.
Wozu debattieren, wenn man die Stimmen auch kaufen kann?
peter.nurrum 19.03.2015
3.
Ich find Blatter jetzt nicht unbedingt den größten Held der Welt, aber mal ehrlich: Ein TV-Duell scheint mir auch übertrieben. Das ist kein vom Volk gewählter und legitimierter Politiker, sondern ein Vereinsfunktionär.
jujo 19.03.2015
4. ...
Zitat von peter.nurrumIch find Blatter jetzt nicht unbedingt den größten Held der Welt, aber mal ehrlich: Ein TV-Duell scheint mir auch übertrieben. Das ist kein vom Volk gewählter und legitimierter Politiker, sondern ein Vereinsfunktionär.
Es wäre aber eine Möglichkeit, der breiteren Öffentlichkeit, die verkrusteten Mafiastrukturen der FIFA näher zu bringen. dann wären die verschwiegenen Hinterzimmer Deals und Scheckbuch Motivierungen schwieriger zu machen.
birdie 19.03.2015
5. Ein sehr alter klappriger Mann ...
weigert sich beharrlich, öffentlich Rechenschaft über sein Tun zu geben. Denn die, die Fragen haben, sind Idioten, die seine genialen Machenschaften nicht begreifen. Und weil das so ist, gibt es für ihn keinen Grund, seine Einkunftsquellen einfach so preiszugeben und zu verlassen. Das müssen die Idioten endlich mal kapieren.
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