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Hoffenheim-Trainer Nagelsmann: "Müssen die Blockaden lösen"

DPA

Julian Nagelsmann hat sich bei seiner Präsentation als Cheftrainer von 1899 Hoffenheim angriffslustig gezeigt. Er sei von seinem Team überzeugt - und wolle die TSG mit offensivem Fußball zum Klassenerhalt führen.

Er mag unerfahren sein, doch bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Cheftrainer von 1899 Hoffenheim präsentierte sich Julian Nagelsmann abgeklärt und selbstbewusst. "Ich bin hier mit der Überzeugung angetreten, dass wir besser Fußball spielen und die Klasse halten können. Ich bin überzeugt von der Mannschaft, wir wollen offensiv zu Werke gehen", sagte der mit 28 Jahren jüngste Bundesliga-Cheftrainer bei seiner offiziellen Vorstellung.

Die TSG hat als Tabellenvorletzter fünf Punkte Rückstand auf Werder Bremen, das auf Relegationsrang 16 liegt. Vor dem Duell der beiden Teams am Samstag (15.30 Uhr, High-Liveticker SPIEGEL ONLINE) will Nagelsmann als Psychologe wirken. "Es geht auch darum, die Spieler im Kopf zu erreichen und ihnen Mut zuzusprechen, Blockaden zu lösen", sagte der bisherige U19-Trainer, der eigentlich erst im Sommer das Amt des Cheftrainers bei der TSG übernehmen sollte.

"Ein junger Mann, aber kein junger Trainer"

Doch nach dem gesundheitsbedingten Rücktritt von Huub Stevens am vergangenen Mittwoch zögerte Nagelsmann nicht lange. "Ich war schnell überzeugt. Die letzten Tage waren turbulent, aber jetzt sitze ich hier und bin sehr glücklich darüber", sagte er bei seiner Präsentation, die von rund einem Dutzend TV-Kameras begleitet wurde.

Nagelsmann präsentierte sich zuversichtlich: "Ich habe vor jeder Aufgabe, die mir im Leben gestellt wurde, Respekt gehabt, niemals Angst. Und ich hatte immer die Überzeugung, es zu schaffen - auch jetzt."

Autoritätsprobleme befürchtet er trotz seines Alters nicht. "Ich spreche die Sprache der Spieler, das ist ein Vorteil", sagte Nagelsmann, der laut 1899-Sportchef Alexander Rosen eine "natürliche Autorität" ausstrahle: "Seine Aussagen sitzen. Julian ist ein junger Mann, aber kein junger Trainer. Er ist bereits zehn Jahre in verantwortungsvoller Position tätig und hat viel Erfahrung gesammelt."

mon/sid

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insgesamt 6 Beiträge
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1. Mutig, mutig...
Jan P. 12.02.2016
Ich bin zwar alles andere als ein Hoffenheim-Fan, aber ich finde es gut, einem neuen Gesicht eine Change zu geben. Hier mal nicht auf den Faktor Geld zu setzen, um einen teuren Namen zu holen, hat meinen Respekt...
2. Wissen
cave100 12.02.2016
Recht hat er, die Blockaden müssen weg!
3. @1 Ja, Ja! Neues Gesicht, Respekt etc!
experte1305 12.02.2016
In spätestens 2 Monaten ist der Mann Geschichte!
4. Zwei Monate sind nun um...
Jan P. 17.04.2016
Zitat von experte1305In spätestens 2 Monaten ist der Mann Geschichte!
Ich denke, er hat seine Sache gut gemacht ! (Wie sie auch immer ausgehen mag). Geschichte sind nun wohl eher jene Prophylaxe-Pessimisten, die sich dabei auch noch "Experte" nennen...
5. Abwarten
ginotico 17.04.2016
Die meisten neuen Trainer haben erst Erfolg mit Mannschaften, die sie nicht selbst zusammengestellt haben. Wenn sie dann anfangen, den Kader nach ihren Vorstelllungen zu verändern, kommt komischerweise in den meisten Fällen der Misserfolg vorbei. Mal abwarten, wie es bei Nagelsmann wird.
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