Wechsel zu RB Leipzig Nagelsmann bleibt TSG bis 2019 treu

Hoffenheim atmet auf: Julian Nagelsmann wird nicht vor 2019 zu RB Leipzig gehen. Selbst für den Fall, dass sein Verein ihn im Sommer ablösen wollen würde, hätte der Trainer einen Plan.

Julian Nagelsmann feiert die Qualifikation zur Champions League
AFP

Julian Nagelsmann feiert die Qualifikation zur Champions League


Trainer Julian Nagelsmann schließt einen vorzeitigen Abschied von 1899 Hoffenheim aus. "Es gab und gibt zu keinem Zeitpunkt einen Gedanken an einen Wechsel noch in diesem Sommer", sagte der 30-Jährige in einer Mitteilung des Vereins: "Selbst wenn die TSG einen anderen Trainer gewollt hätte, wäre ich jetzt nicht gewechselt, sondern hätte mir eine Dauerkarte gekauft und mir jedes Spiel unserer Jungs angesehen."

Nagelsmann übernimmt ab der Saison 2019/2020 RB Leipzig, er unterschreibt dort einen Vertrag bis 2023. Dafür zahlt RB eine Ablösesumme von fünf Millionen Euro, da Nagelsmanns Kontrakt bei der TSG noch bis 2021 läuft. Den Wechsel hatten die Hoffenheimer öffentlich gemacht, um weiteren Spekulationen um die Zukunft ihres Coaches aus dem Weg zu gehen. "Es war mir wichtig, früh für klare Verhältnisse zu sorgen", sagte Nagelsmann.

"Etwas ganz Besonderes vor der Brust"

Nagelsmann, der auch mit anderen Klubs wie dem FC Bayern München, Borussia Dortmund und Real Madrid in Verbindung gebracht worden war, zog eine Ausstiegsklausel. Er hatte die TSG in der abgelaufenen Saison in der Bundesliga auf Platz drei und damit erstmals in der Vereinshistorie in die Champions League geführt.

Negative Auswirkungen auf das Team schließt Hoffenheims Manager Alexander Rosen aus. Man habe mit der Champions-League-Teilnahme etwas "ganz Besonderes vor der Brust. Die Motivation bei allen Beteiligten wird so hoch sein, dass ich da überhaupt keine Bedenken habe", sagte Roosen im Interview mit dem TV-Sender Sky: "Ich habe über die Thematik eines vorzeitigen Abgangs nachgedacht und habe kein einziges Argument dafür gefunden, warum ein Spieler weniger motiviert sein sollte."

sak/dpa



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