Hamburg - Bayern-Coach Jupp Heynckes hat die Entschuldigung seines Dortmunder Kollegen Jürgen Klopp in der "China-Debatte" angenommen. "Ja natürlich", sagte Heynckes nach dem 1:0-Sieg bei 1899 Hoffenheim im Sky-Interview auf die Frage, ob er Klopps Einsicht akzeptiere: "Das sollte man jetzt mal abhaken. Es ist alles dazu gesagt."
Klopp hatte nach der Pokalpleite gegen Bayern München dem Gegner vorgeworfen, die erfolgreiche BVB-Arbeit so zu kopieren, wie es chinesische Unternehmen mit Markenartikeln oft tun. Wie irrwitzig dieser Plagiatsvorwurf war, merkte der BVB-Trainer wenig später dann auch und entschuldigte sich nun bei FCB-Coach Jupp Heynckes.
"Das Letzte, was ich will, ist, einen renommierten Kollegen zu kritisieren. Jupp Heynckes ist ein hervorragender Trainer", sagte Klopp vor dem Spiel gegen Hannover 96 (3:1) bei WDR 2: "Wenn er das auf sich bezogen hat, will ich mich gerne entschuldigen. Also, Jupp, wenn du ARD hörst, sorry!"
Seine Aussage, der FC Bayern kupfere den BVB-Stil ab, wie es chinesische Unternehmen tun, sei unnötig hochgekocht worden. "Ich bin eben ins Plaudern gekommen auf der 100.000 Pressekonferenz in acht Tagen", sagte Klopp dem TV-Sender Sky. Heynckes hatte empört auf Klopps Angriff reagiert und erklärt, der BVB zeige nach dem Aus im Pokal-Viertelfinale bei den Bayern am Mittwoch (0:1) keine Größe in der Niederlage.
bka/leh/dpa
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