Trainersuche beim FC Bayern Heynckes bestätigt Angebot - und zaudert

Die Bayern wollen ihn, er überlegt aber noch. Jupp Heynckes hat sich zum Angebot der Münchner geäußert. Seine lange Pause als Trainer gibt dem 72-Jährigen zu denken.


Der vom FC Bayern umworbene Jupp Heynckes hat das Angebot des Rekordmeisters bestätigt, eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. "Es ist noch nichts klar oder in trockenen Tüchern", sagte der 72-Jährige der "Rheinischen Post". "Ich muss das Ganze zunächst mal analysieren. Schließlich sind viereinhalb Jahre vergangen, seit ich bei Bayern aufgehört habe." Und der Fußball habe sich seitdem verändert.

Heynckes bestätigte zudem, dass es sich um ein Angebot bis zum Ende der laufenden Saison handele. So sollen Präsident Uli Hoeneß, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportchef Hasan Salihamidzic auf ihn zugekommen sein und ihm das Angebot unterbreitet haben. Wann die Entscheidung fallen soll, sagte Heynckes nicht.

Für den einstigen Trainer von Mönchengladbach, Athletic Bilbao, Eintracht Frankfurt, CD Teneriffa, Real Madrid, Benfica Lissabon, Schalke 04 und Bayer Leverkusen wäre es bereits die vierte Amtszeit beim FC Bayern. Heynckes war nach seiner Zeit zwischen 1987 und 1991 bereits 2009 als Interimstrainer eingesprungen und hatte 2013 als Höhepunkt seiner Karriere mit den Münchnern das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League gewonnen.

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Rückkehr von Jupp Heynckes: Der Freundschaftsdienst

Eine Verpflichtung von Heynckes wird als Absage an den ehemaligen BVB-Trainer Thomas Tuchel gewertet, der sofort zur Verfügung stände. Ob Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann als Nachfolger von Heynckes im Sommer 2018 verpflichtet wird, ist weiterhin offen. Die Verantwortlichen in Hoffenheim glauben nicht an einen Abgang ihres Trainers. Es gebe "keine Anfrage" des Rekordmeisters, teilte ein Vereinssprecher mit: "Wir sind extrem entspannt." Nagelsmann steht bei der TSG noch bis 2021 unter Vertrag.

krä/sid



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tomaraya 05.10.2017
1. Absage an...
"Eine Verpflichtung von Heynckes wird als Absage an den ehemaligen BVB-Trainer Thomas Tuchel gewertet, der sofort zur Verfügung stände..." Wieso als Absage an, vielleicht hat Tuchel ja auch abgesagt...
Markus Frei 05.10.2017
2. Zögern
Man kann schon verstehen das Herr Heynckes zögert. Es geht ja nicht um ein paar Spiele um den Rest der Saison abzusitzen, es geht praktisch um eine komplette Saison wo man noch in 3 Wettbewerben rumturnt. Und sowas ist gerade bei Bayern und dem Umfeld in so einer Situation nicht gerade Stressfrei. Und Herr Heynckes ist immerhin schon 72 Jahre alt. Da sollte man sich sowas sehr genau überlegen.
out-freyn 05.10.2017
3. Also mit anderen Worten...
... es ist noch nichts entschieden. Warum warten wir dann nicht einfach auf ein offizielles Statement vom Verein, wenn die Sache klar ist? Von all den Spekulationen hat doch niemand was.
kaischek 05.10.2017
4. Jupp, tu´ Dir das nicht an
Du bist als erfolgreichster Trainer der Bayern aller Zeiten geschieden. Du musst das nicht. Du schuldest Herrn Hoeneß nichts, denn der hat Dich zugunsten von Pep abserviert. Auch das Geld brauchst Du offensichtlich nicht, hoffe ich jedenfalls. Aber Du worst ganz sicher Deiner erstklassigen Reputation schaden, wenn Du bei den Bayern scheiterst. Sollen die sich mit den verquasten Anforderungen eines Herrn Tuchel herumärgern, aber Du musst die Bayern nicht ertragen. Zwei verlorene Spiele und Du bist wieder weg. Und Dein guter Ruf mit Dir. Herr Hoeneß wird dann wieder vom "Feind in seinem Bett" sprechen....
Hörbört 05.10.2017
5. (Fast) Jeder darf, keiner will
Vielleicht finden die Bayern ja einen Übungsleiter oder eine -leiterin aus dem Frauenfußball? Die wissen womöglich am besten, wie man mit den Prinzessinnen des FCB umgeht.
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