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Juventus will Gündogan: Gesuch der Alten Dame

Dortmunder Gündogan: 30 Millionen aus Italien? Zur Großansicht
AFP

Dortmunder Gündogan: 30 Millionen aus Italien?

Borussia Dortmund muss um Ilkay Gündogan kämpfen. Juventus will den Mittelfeldspieler nach Medienberichten schon im Januar verpflichten. Die Rede ist von 30 Millionen Euro Ablöse.

Juventus möchte schon im Januar Ilkay Gündogan von Borussia Dortmund verpflichten. Das berichten unabhängig voneinander mehrere italienische Sportzeitungen. Wie die Turiner "Tuttosport" meldet, steht der deutsche Nationalspieler auf der Wunschliste des Klubs ganz oben. Darin seien sich Trainer Massimiliano Allegri, Sportdirektor Fabio Paratici und Vizepräsident Pavel Nedved einig.

Das Konkurrenzblatt "Gazzetta dello Sport" will erfahren haben, dass Juves CEO Giuseppe Marotta schon in der kommenden Woche ein konkretes Angebot für Gündogan abgeben wird. Demnach will der italienische Rekordmeister 30 Millionen Euro bieten, um den Spieler nach Turin zu holen. Gündogan hatte den BVB eigentlich bereits im Sommer 2015 verlassen wollen, aber keinen neuen Verein gefunden, der seinen Vorstellungen entsprach. Auch die Verpflichtung von Thomas Tuchel als neuer Cheftrainer soll dazu beigetragen haben, ihn umzustimmen: Sein aktueller Vertrag läuft bis Juni 2017.

Aus Sicht von Juventus wäre eine Verpflichtung des Deutschen sehr attraktiv. Der Champions-League-Finalist hatte vor der Saison mit Arturo Vidal (Bayern München) und Andrea Pirlo (New York City) zwei zentrale Mittelfeldspieler verloren. Dafür wurde Sami Khedira verpflichtet, der seine Verletzungsanfälligkeit allerdings noch nicht überwunden hat.

Gündogan könnte Juventus zusammen mit Khedira, Paul Pogba und Claudio Marchisio interessante Optionen im Mittelfeld bieten. Auch wäre er in der K.-o.-Phase der Champions League spielberechtigt, weil der BVB ja nur in der Europa League aktiv ist. Juventus ist der nächste Gegner des FC Bayern München im Achtelfinale der Königsklasse. Dortmund seinerseits dürfte seinen Star eigentlich nicht ziehen lassen, zumindest nicht mitten in der Saison.

Alles ändern könnte sich jedoch, wenn ein anderer Dominostein ins Fallen kommt: Sollte Juves Star Pogba dem Werben eines noch größeren Klubs nachgeben, müssten die Turiner schnell handeln. Dann kann auch schnell von mehr als 30 Millionen Euro die Rede sein.

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1. Wie jetzt?
Bueckstueck 02.01.2016
Hiess es neulich nicht unter den Bienchen, die pösen Bayern würden bereits ihre Klauen nach ihm ausstrecken um den vermeintlichen Konkurrenten zu schwächen (obwohl der erwiesenermassen mehr Spieler anderer Vereine wegkauft als es die Bayern tun...)? Und jetzt kommt Juve und spoilt den Plot?
2.
muellerthomas 02.01.2016
Zitat von BueckstueckHiess es neulich nicht unter den Bienchen, die pösen Bayern würden bereits ihre Klauen nach ihm ausstrecken um den vermeintlichen Konkurrenten zu schwächen (obwohl der erwiesenermassen mehr Spieler anderer Vereine wegkauft als es die Bayern tun...)? Und jetzt kommt Juve und spoilt den Plot?
Bei wirtschaftlichen und politischen Themen bin ich ja meist einer Meinung mit Ihnen, aber beim Thema Fussball ist echt erstaunlich, wie dünnhäutig die Bayern sind. Selbst Themen, in denen es gar nicht um den Großen FC Bayern geht, werden nun irgendwie so gedreht. Kann eine Meldung über ein Transfergerücht nicht einfach so stehen bleiben, ohne dass der Große FCB da eine Rolle spielen muss?
3.
allezwizzer 02.01.2016
Der BVB muss Spieler wie Gündogan halten, damit sie dauerhaft konkurrenzfähig sein können. Am Beispiel Lewandowski oder jetzt auch WOB De Bruyne sieht man was passiert wenn man die Leistungsträger ziehen lässt. Die Geldschatulle ist prall gefüllt, es sollte also kein Problem sein Gündogan zu halten. Da mit Juve auch kein absoluter Top-Verein ruft wird die Entscheidung für Gündogan auch nicht allzu schwer sein...
4. zu erwarten
nummer50 02.01.2016
Nachdem Gündogan letztes Jahr seinen Vertrag nur um 1 Jahr verlängerte, war doch zu erwarten, dass es nun massive Abwerbeversuche geben wird. Gündogan möchte wahrscheinlich Dortmund schneller denn je verlassen.
5. Er kann ruhig gehen
quertreiber-30er_baujahr 02.01.2016
Hauptsache Yarmolenko wird verpflichtet !
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