2. Fußball-Bundesliga: Karlsruher SC verlässt die Abstiegsplätze

Neuer Trainer, neues Glück: Der Karlsruher SC hat die Rote Laterne durch einen Sieg über Union Berlin wieder an Hansa Rostock übergeben. Der FC Ingolstadt holte einen Punkt gegen den MSV Duisburg, ein Unentschieden gab es auch zwischen Energie Cottbus und dem FSV Frankfurt.

KSC-Torschütze Timm: Glückgriff von Neu-Trainer Kauczinski Zur Großansicht
DPA

KSC-Torschütze Timm: Glückgriff von Neu-Trainer Kauczinski

Hamburg - Hansa Rostock konnte sich nur knapp 24 Stunden darüber freuen, endlich einmal nicht der Letzte der 2. Fußball-Bundesliga zu sein. Denn durch den 2:0 (1:0)-Erfolg des Karlsruher SC gegen Union Berlin sind die Rostocker seit Sonntagnachmittag wieder ans Tabellenende gestürzt. Der Karlsruher SC hat damit beim Einstand von Trainer Markus Kauczinski, der nach der Trennung von Jörn Andersen zu Wochenbeginn übernommen hatte, ein Lebenszeichen im Abstiegskampf gesendet.

Die Tore erzielten Christian Timm (13. Minute), den Kauczinski überraschend in die Startelf zurückgeholt hatte, sowie der für ihn eingewechselte Klemen Lavric (84.). Aus Sicht des KSC endete damit eine Negativserie von fünf Spielen ohne Sieg. Nach nur 32 Sekunden traf der Berliner Simon Terodde die Latte, anschließend spielten die Gastgeber jedoch sehr engagiert und geradlinig. Nach der Pause erarbeiteten sich die Berliner vor 14.588 Zuschauern ein Übergewicht, weil der KSC seine Ordnung verlor und sich nur noch auf Konter beschränkte. Die größten Chancen für Union vergaben erneut Terodde (67.) und Patrick Zoundi (68.).

Auch der FSV Frankfurt und der FC Ingolstadt verschafften sich etwas Luft im Abstiegskampf. Der FSV drehte einen 0:1-Rückstand in Cottbus noch in ein 1:1, das gleiche gelang dem FC Ingolstadt gegen den MSV Duisburg. Bruno Soares hatte die Gäste in Front gebracht (54. Minute), Manuel Schäffler rettete Ingolstadt (83.) immerhin noch einen Punkt.

Cottbus vergibt Sieg

In einer mäßigen ersten Halbzeit hatte der MSV Pech, als Vasilios Pliatsikas (35.) mit einem strammen Schuss nur den Innenpfosten traf. Auf der anderen Seite landete ein Kopfball von Caiuby an der Latte (39.) Nach dem Wechsel sah es nach dem Treffer von Soares lange nach dem dritten Sieg der Duisburger hintereinander aus, dann traf Schäffler.

Auch Energie Cottbus kam nicht über ein 1:1 (1:0) gegen den FSV Frankfurt hinaus. Nachdem Dimitar Rangelow die Cottbuser in der 19. Minute in Führung gebracht hatte, gelang Zafar Yelen (87.) per Foulelfmeter kurz vor dem Ende der Ausgleich. Damit wartet Energie seit nunmehr fünf Spielen auf einen Sieg.

Aus Sicht der Cottbuser waren es verlorene Punkte. Die erste Hälfte hatten die Gastgeber bestimmt. Nach einer flachen Hereingabe von Alexander Bittroff brachte Rangelow mit seinem zehnten Saisontor die Hausherren in Führung. Die zu lasche Herangehensweise nach dem Seitenwechsel wurde danach bestraft. Vor 7990 Zuschauern im Stadion der Freundschaft verwandelte Yelen den Strafstoß sicher.

mig/sid/dpa

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Sport
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Fußball-News
RSS
alles zum Thema 2. Fußball-Bundesliga
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren
Themenseiten Fußball
Tabellen