Karriereende: Heldt wird Sportdirektor beim VfB Stuttgart

Es war ruhig geworden um Horst Heldt. Zuletzt saß der Fußballprofi bei Trainer Giovanni Trapattoni nur noch auf der Tribüne. Doch nun meldet sich der 36-Jährige zurück. Nicht auf dem Fußballplatz, sondern im Management des VfB Stuttgart.

Stuttgart - Der zweimalige Nationalspieler beendet seine aktive Fußballerkarriere und löst Herbert Briem als Sportdirektor ab. Ursprünglich stand Heldt noch bis zum Saisonende als Spieler beim Fußball-Bundesligisten unter Vertrag. "Das ist eine riesige Herausforderung für mich. Ich habe die Chance, mich in diesem Bereich zu etablieren. Ich bin auf dieser Position gut aufgehoben. Ich war 16 Jahre Profi, ich kenne mich aus", erklärte Heldt bei seiner Vorstellung.

Seine ehemaligen Mitspieler äußern sich positiv über die Entscheidung: "Ich freue mich für Horst, der schon lange darauf gewartet hat. Am Anfang ist es sicher ein bisschen komisch, ihn jetzt als Sportdirektor zu sehen. Aber ich denke, es wird keine Schwierigkeiten geben", so Nationaltorwart Timo Hildebrand.

Neu-Sportdirektor Heldt: 359 Mal in der Bundesliga aktiv
DPA

Neu-Sportdirektor Heldt: 359 Mal in der Bundesliga aktiv

Briem kehrt in seine angestammte Position im Scouting-Team des VfB zurück. Er wurde in den vergangenen Monaten immer wieder von verschiedenen Seiten als nicht kompetent genug für den Sportdirektor-Posten kritisiert. Briem selbst war nicht immer glücklich mit seinem Job und ist deshalb über die Versetzung ins zweite Glied nicht traurig: "Es fällt ein großer Druck von mir ab. Der Bereich, der mir Spaß macht, ist in den letzten eineinhalb Jahren zu kurz gekommen. Im Scouting kann ich mich verwirklichen."

Heldt war in der Bundesliga für den 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, den TSV 1860 München und den VfB Stuttgart im Einsatz. Insgesamt bestritt der 36-Jährige 359 Bundesligapartien und erzielte dabei 36 Tore.

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