Champions-League-Partie gegen Bayern Flitzer-Katze kostet Besiktas Tausende Euro

Ungewollter Cat-Content: Eine Katze hatte für die Unterbrechung einer Champions-League-Partie gesorgt, deshalb muss Besiktas Istanbul nun eine Strafe zahlen. Den FC Bayern erwischte es ebenfalls.

Katze und ratlose Bayernspieler
AFP

Katze und ratlose Bayernspieler


Der türkische Klub Besiktas Istanbul muss wegen eines ungewöhnlichen Flitzers und anderer Delikte eine empfindliche Geldbuße zahlen. Weil im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Bayern München eine Katze auf das Spielfeld gelaufen war, Fans Gegenstände aufs Spielfeld geworfen hatten und Aufgänge im Istanbuler Stadion blockiert waren, verurteilte die Uefa den Klub zu 34.000 Euro Strafe.

Der Verband hatte Besiktas bereits kurz nach dem Spiel eine "unzureichende Organisation" vorgeworfen. Die Katze hatte den Stars kurzzeitig die Schau gestohlen: In der 50. Minute tauchte sie auf Höhe der linken Eckfahne in der Hälfte des Gastgebers auf und blieb zunächst auf dem Spielfeld. Der englische Schiedsrichter Michael Oliver musste das Spiel deshalb unterbrechen. Nach rund drei Minuten verschwand die Katze wieder.

Die Bayern hatten die Partie3:1 gewonnen und waren ins Viertelfinale eingezogen. Doch auch die Münchner wurden von der Uefa zu Geldstrafen verurteilt. Der Verband nahm Anstoß an einem Plakat der Bayern-Fans mit einer "beleidigenden Botschaft". Zudem hatte es im Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid eine Unterbrechung wegen mehrerer Flitzer gegeben - diesmal waren es allerdings Menschen.

bka/Reuters/AP



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